Onkel Reinholds Stangenknifte

Die Geschichte der Stangenknifte

1969: Reinhold ist 6 Jahre alt. Weil er nicht schlafen kann, geht er mit seinem Opa in den frühen Morgenstunden spazieren. Die leckeren Düfte aus einer Backstube im Essener Norden wirken so anziehend auf ihn, dass er den Bäcker bittet, einen Blick in die Backstube werfen zu dürfen.

Die tatkräftigen, anpackenden Menschen in Bäckerkleidung und das Mischen, Kneten und Backen beeindrucken Reinhold sofort. Im Laufe seines Lebens besucht Reinhold zahlreiche Brotmuseen und lernt, dass die Geschichte der Menschheit nicht ohne die Geschichte des Brotes zu sehen ist. Reinhold entwickelt sich zum Liebhaber der Brotkultur und lernt immer mehr über eine der traditionellsten Handwerksbetriebe, dem Bäckereihandwerk.

Fasziniert von der „Knifte mit und ohne Firlefanz“, die sein Opa immer mit „unter Tage“ nahm, reift in Reinhold die Idee, ein eigenes Brot „made in ruhrgebiet“ zu entwickeln. „Nich lang schnacken, geh anpacken, such ein gutes Haus zum Backen“, so denkt Reinhold und erinnert sich an die Bäckerei Peter, die er einst mit seinem Opa besuchte.

Mit der Idee der Stangenknifte, einem länglichen Brot mit dem Guten aus Traubenkernmehl und Roggenvollkorn, besucht er Klaus und Bernd Peter, die kurzerhand sagen: „Das packen wir, das backen wir!“

In Gemeinschaftsarbeit ist nun ein Brot entstanden, dass „made in ruhrgebiet“ all das verkörpert, was auch den typischen Ruhrpottler ausmacht: bodenständig, ehrlich und „ohne Firlefanz“. Ein Brot mit dem Herz am rechten Fleck. Die dunkle Farbe erinnert an die Geschichte des Bergbaus. Die knusprige Kruste und das weiche Innere sind Symbol für die Menschen im Ruhrgebiet. Außen hart, innen weich und mit wertvollem, natürlichem Inhalt.

Auch die Form des Brotes hat eine besondere Bedeutung: Als „Botschafter für Fleischwurst“ suchte Onkel Reinhold nach der perfekten Form für seine Lieblingswurst. Beim Anblick eines „Mlotek“ (Bergmannshammer) entwickelt er die Stangenform, die sowohl beim Quer, als auch beim Längsschnitt seiner Lieblingswurst eine optimale Unterlage bietet.

Genießen Sie mit diesem Brot echte Ruhrgebietstradition, denn mit der Stangenknifte wird Geschichte essbar. Die Geschichte des Brotes und die Geschichte des Ruhrgebietes. Eine wunderbare Vereinigung von Handwerk und Tradition „made in ruhrgebiet“.

Kaufen und verschenken: Essbare Kultur

Am 21.01.2010 war in Essen–Rüttenscheid Kultur in aller Munde. Onkel Reinhold, der „Botschafter für Kultur, Fleischwurst & Pipapo“ präsentierte auf der bekannten Rüttenscheiderstraße seine STANGENKNIFTE.
 
Es ist etwas ganz besonderes, wenn Handwerkskunst auf Kleinkunst trifft und wenn aus traditioneller Backkultur ein Kulturbrot entsteht.

Gemeinsam mit den Bäckermeistern des Familienunternehmens  „Bäcker Peter“ entwickelte Onkel Reinhold ein Brot, das ab dem 27. Januar 2010 in sämtlichen Bäcker Peter Filialen im Revier erhältlich ist und wohl als erstes Brot der Welt den Schritt auf die Theaterbühne geschafft hat: Denn ab sofort wird dieses Brot regelmäßig in Onkel Reinholds Thekenshow „Theke, Tratsch & Tequila“ angeboten, um das Publikum nicht nur geistig, sondern auch kulinarisch zu verwöhnen.

Zutaten:
Weizenmehl, belebtes Wasser, Roggenvollkornmehl, Sauerteig, Traubenkernmehl, Hefe, Natursalz, Speiseöl

Für Unternehmer

Sie möchten gern die Stangenknifte in Ihr Sortiment aufnehmen oder in Lizenz fertigen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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