Ein Gedicht so lang wie die Ruhr

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Onkel Reinhold aus Essen

Es ist so schön an Rhein und Ruhr
hier steppt der Bär und Kultur pur
die Menschen hier sind einfach toll
sagen mal datt und manchmal woll.

 

Ralf Schwedtmann aus Essen

Es ist so schön an Ruhr und Rhein
hier steppt sogar das alte Schwein
vom Bauern dort am Emscherstrand
im Ruhrpott, unsrem Heimatland.

 

Stephan Tillmanns aus Essen

Es ist so rein an Ruhr und Möhne
drum mach ich hier kein lang Gedöne
und schreib auch keinen Firlefanz
nen schönen Gruß : Stephan Tillmanns

 

Klaus Lange aus Bottrop

Was soll ich denn am Roten Meer,
da ist nix außer Sand.
Ich paddele im Baggersee
hier im Emscherland.

 

Kai Schiwy aus Essen

Das Ruhrgebiet ist einfach schön
hier kannst du viele Dinge sehn
Natur, Kultur und tolle Menschen
die Ruhrregion kennt keine Grenzen.

 

Nina Haun aus Essen

Ich kam hierher aus Wuppertal
das Leben dort war ideal
doch im Revier zwischen Ruhr und Rhein
ist das Leben richtig fein.

 

Manu-ela Mühlenfeld aus Mülheim/Oberdümpten

Ich komm aus Mülheim an der Ruhr.
Der schönsten Stadt im ganzen Pott mit Natur pur.
Nur hübsche Männer haben wir leider keine,
drum bin ich auch immer noch alleine!!!!

 

Micha Badura aus Dortmund

Klar ist wohl: die müden - die kommen aussem Süden.
Wenich Kommentare posten - die Leute aussem Osten.
Die Typen aussem Norden - sind sehr kühl geworden.
Und die allerbesten - die kommen aussem...Pott

 

Nico Meyer aus Essen

Für mich ist Essen ganz viel mehr
als nur Nahrungsaufnahme.
blaugelb die Stadt, rotweiss mein Herz,
dafür mach ich Reklame…

 

Hubert Dingenskirchen aus Emscherdelta

Anne Ruhr da kannse liegen
poppen oder einen heben
Ob Sonntags oder inne Woche
an jedem Tach tobt hier dat Leben!

 

Thordis Lepak von Kostka aus Essen

Liebevoll Revier genannt -
finde ich hier keinen Strand!
Doch geh ich weiter in den Westen -
brauch ich den Rest der Welt nicht mehr zu testen!

 

Willi Schiwy aus Essen

Malochen ist Arbeit, Pinunsen das Geld,
Kabitschko wenn man was auf Raten bestellt.
Das ist zwar kein Platt, so redet man hier
im Kohlenpott im Ruhrrevier.

 

Fred Akin aus Essen

Die Fußballfans im Ruhrrevier,
das sind die Allerbesten.
Mit Leidenschaft und Herz und Bier
so sind die Fans im Westen.

 

Romy Schiwy aus Essen

Wandern hier im Ruhrrevier-
mach mal Pause - trink ein Bier
dazu noch Pommes rot und weis
mit Freunden hier im kleinen Kreis

 

Ralf Pisch aus Overath

Als er erschuf den Pott,
da rief der liebe Gott:
Dies Städtchen ist hochwertig,
schaut hin: Essen ist fertig!
(in Gedenken an meinen Freund Diether Krebs)

 

Doris Killmer aus Bochum

Die Ruhr, die ist auf Wanderschaft
durch Wälder und durch Auen,
mal ist sie still, ganz zauberhaft,
mal tosend anzuschauen.

 

Esther Dodte aus Essen

Die Ruhr, das ist ein schöner Fluss,
da kriegte ich schon manchen Kuss.
Und noch viel schöner als die Ruhr
sind die Essener- schlau und stur!

 

der Lieder(kaputt)macher aus Essen

Glück auf mein pralles Wurstgesicht -
aus Rheinhold und aus Ruhr.
Dein Fleisch ist uns ein Leibgericht
Dein Blut ist unsere Bierkultur.

 

Ingeborg Schwarze aus Essen

Das Ruhrgebiet trägt seinen Namen
gar viele Menschen zu ihm kamen -
als Ausflugsziel ist er ein Muss,
die Ruhr heißt dieser schöne Fluss.

 

Detlef Markwald aus Essen

Ob Bochum, Dortmund , Gelsenkirchen
hier gibt`s immer lecker Bierchen
und was man gar nicht darf vergessen
ist unser wunderschönes Essen.

 

s.hoe Beckstedde aus Rhede

An der Ruhr, da gibt`s auch manches Feuchtgebiet,
solches, wie`s der Pöttler liebt.
Dort ist gut Zeit vertreiben -
doch anders als die "Feuchtgebiete" es beschreiben.

 

Rosemarie Fiedler aus Essen

Hier lebt es sich gut im Grünen überall,
das ist bestimmt, jedem sein Fall,
die Ruhr ein attraktiver Fluß -
die 221 Kilometer für alle ein Hochgenuss!

 

Uwe Dittmer aus Hamburg

Hoch aus dem Norden komme ich,
hörst du mich, du meine Ruhr?
Die Elbe hier vergess ich nicht....
Im Sommer noch, will ich zu dir.

 

Manuela Mühlenfeld aus Mülheim

In Mülheim zu leben ist wunderbar,
hier kannste im Sommer an der Ruhr auch machen FKK !!!
Dann nen Pilsken und ne frische Fleischwurst dazu,
dann biste mit Deinem Nachbarn direkt per Du!!!

 

Micha Badura aus Dortmund

Der "Wolle" sang vom Ruhrgebiet
und das war ein schönes Lied.
Er lobte Land und Leute
Wir sind ..ne tolle Meute.

 

Willi Schiwy aus Essen

Katernberg im Ruhrrevier
schätzen alle Leute hier
Essen ist im ganzen Land
als Kulturhauptstadt bekannt

 

Ingeborg Schwarze aus Essen

Erholung findet jeder hier
der einmal kam ins Ruhrrevier
die Ruhr gab der Region den Namen
in die auch einst die Bergleut' kamen.

 

Romy Schiwy aus Essen

An Rhein und Ruhr sind wir zu Haus
und gehen wir am Abend aus
in unsere Kneipen - trinken Bier
so schön ist es im Ruhrrevier.

 

Micha Badura aus Dortmund

Wir ham das Herz am rechten Fleck
und gehen hier nie wieder weg.
Wir sind füreinander da,
das Ruhrgebiet ist wunderbar.

 

La Diva de Ruhr aus Essen

An der Ruhr hellen Strande
stand sie da ganz ohn' Gewande
das braucht sie nicht-
denn an hat sie nur ihr Ruhrgedicht.

 

Kai Schiwy aus Essen

Auf Zollverein man jetzt flaniert
wie schnell ein Wandel hier passiert
das Arbeiten unter Tage ist mir noch bekannt
ich liebe das Ruhrgebiet - mein Heimatland.

 

Ingeborg Schwarze aus Essen

Wer könnt' sie hier auch nur vergessen
wenn man so wohnt wie ich in Essen
schlängelt sie sich sanft wie eine Schnur
durch's Stadtgebiet – unsere Ruhr.

 

Esther Dodte aus Ruhrgebiet

Die Emscher, Ruhr, der Möhnesee
nichts was ich lieber seh'
ich wohne hier als Immigrant,
doch 100 Prozent anerkannt.

 

La Diva de Ruhr aus Ruhrgebiet

Das Aalto, Grillo, das Courage,
Theater bringt mich voll in Rage.
Theater löppt hier wie verrückt
und ich bin immer ganz verzückt.

 

Ingeborg Schwarze aus Essen

Ein fleißig Volk den Flusslauf säumt
wer hätte davon schon geträumt,
dass unsere Ruhr verknüpft heut wird
mit Multi-Kulti-Nationalität.

 

Thomas Munk aus Herne

Am Rhein-Herne-Kanal ich gern spazier
Industrie und Kultur, ein Weinchen, ein Bier -
hier kannst du geniessen und ganz viel erleben
winke den Schiffern die auf dem Kanal alles geben.

 

Esther Dodte aus Essen

Wer jemals in der Gruga war
der nimmt nix andere - fürwahr
Enten füttern, Rutsche ruschen
in Essen tut das alles flutschen.

 

Daniela Pinkus aus Bochum

Das Ruhrgebiet ist so toll weil es hier Menschen gibt
in die sich ein jeder sofort verliebt!
Hier schlagen die Herzen am rechten Fleck -
aus dem Ruhrgebiet kriegt mich keiner mehr weg.

 

Dieter Amonnis aus Essen

Hast du mal schlechte Laune, dann gehste ums Eck -
hinein in die Kneipe - dein Leiden geht weg.
Denn hier bisse noch Mensch, hier kannse sein -
in der schönsten Region zwischen Ruhr und Rhein.

 

Horst Frashek aus Bottrop

Im Ruhrgebiet, da kann man alles machen -
in Museen gehen - mit tollen Menschen viel lachen -
in Bottrop, da fährt man das ganze Jahr Ski
und überall blüht die Landschaft, prachtvoll wie nie.

 

Rainer Funk aus Essen-Werden

Abtei, die Ruhr, viel Grün und mehr,
das alles gibt’s in Werden.
Wer’s einmal sah, kommt wieder her
zum schönsten Ort auf Erden.

 

Norbert van Tiggelen aus Herne-Röhlinghausen

"Das alte Revier"

An einem Ort zwischen Kohlen und Staub,
da liegt das Revier, und vor Lärm ganz taub.
Im Herzen von Deutschland doch ziemlich im Westen,
da schmeckt "dat Pilsken" dat kannse testen.

Wo der Kumpel die Kohle frisst,
nach der Maloche im Garten noch ist,
wo Dortmund und Schalke sich Schlachten schlagen,
und Menschen sich über die "Stütze" beklagen.

Wo trotz freier Sicht, die Lunge noch staubt,
der Bierbauch dem Hemde die Knöpfe raubt
wo es in Kneipen noch Erdnüsse gibt,
und der Hauer, den Steiger noch liebt.

Wo die Taube den Brief bringt, dem Vater sehr gerne,
von Bochum nach Essen, von Bottrop nach Herne,
wo’s Pommes Rot-Weiß, und Currywurst gibt,
wo der Rentner die Kugel ruhig schiebt.

Wo die Kohle füllt fleißig den Pott,
die Zechen bald sterben, und werden zu Schrott,
wo Arbeit gefragt war, und nicht nur das Bier
da war unsre Heimat, dass alte Revier.

 

Hubert Zimmers aus Essen

Im Ruhrgebiet man glaubt es kaum,
hier gibt es wohl die schönsten Fraun,
es kann keine andere Stadt dran stinken´,
die Frauen von der Ruhr werden euch auch zuwinken.

Im Ruhrgebiet ist kaum zu fassen,
hier gibt es keine trüben Tassen,
die Leute hier sind alle toll,
doch manchmal haben sie den Arsch auch voll.

 

Norbert van Tiggelen aus Herne-Röhlinghausen

Von Marl bis Sprockhövel
und Duisburg nach Dortmund,
da liegt unser Ruhrpott
und hier geht es schwer Rund.

Hier ist die Heimat
von köstlichem Bier,
von Borussia Dortmund
und Schalke 04.

Hier lebt der Prommi
und das arme Schwein,
hier fließt die Ruhr
in den himmlischen Rhein.

Hier sprechen die Menschen
nen eigenen Stil,
für manchen Touristen
kein Pappenstiel.

Die "Fott" ist der Hintern,
und Beischlaf heißt "Pimpern"
der Bauch ist die "Wanne",
ne Flasche die "Kanne".

"Hast du" heißt "Hasse"
"Was machst du - "Watt machse",
Die Schnüss ist der Mund
und "Köter" heißt Hund.

Die "Ische" heißt Frau,
Ja einfach "Jau"
"Nee" das heißt Nein,
der "Flunken" ist’s Bein.

Wer kotzt der geht "Reiern"
"Feten" heißt Feiern,
Wer Durst hat, hat "Brand"
die "Flosse" heißt Hand.

Goodbye heißt hier "Tschüssken"
ein Kuss nennt man "Küssken"
"Pinunsen" ist Geld,
"Acker" heißt Feld.

Toilette heißt "Kübel"
die "Kloppe" ist Prügel,
Kot heißt hier "Kacke",
wer spinnt hat ne "Macke".

Nase heißt "Zinken",
"Müffeln" heißt stinken,
"Beömmeln" heißt Lachen,
"Tun" heißt hier machen.

"Galoschen" sind Schuhe.
"Still getz" heißt Ruhe,
"Wisch" heißt Formular,
…is getzt allet klar?
(Ist jetzt alles klar?)

…is getzt allet klar?

 

Michael Zamhöfer aus Essen-Katernberg

Ihr fragt: Zollverein?? Was soll das sein??
Dat ist die Zeche welche schürfte schwarzes Gold aus Stein!!
Und heute fördert sie Kultur, Musik, dat Ruhrgebiet,
Visionen und Träumerein.

 

Hubert Zimmers aus Essen

In Katernberg geh ich zur Maloche,
am Abend geh ich inne Pofe
und muß ich mal zur Kur,
so fahr ich anne Ruhr.

 

Beatrix Gutmann aus Essen-Rüttenscheid

Das Ruhrgebiet, ein schöner Fleck
geht mir doch mit Bayern weg
Wer das nicht glaubt, der kann uns mal
besuchen, auch im Karneval.

 

Kevin Sheahan aus Essen

Ich kam einst von Irland nach Essen
und dachte dat kannste vergessen.
Jetzt kriegt ihr mich hier nich mehr wech - Euer Pech!

 

Hubert Zimmers aus Essen

Ich war Kumpel unter Tage,
es war harte Arbeit keine frage,
heute bin ich Rentner nur,
und geh spazieren anne Ruhr.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Im UnPerfekthaus an der Ruhr,
Da gibt es massenhaft Kultur.
Und willst du mal die Zeit vergessen?
Dann mach dich auf und fahr nach Essen.

 

Hubert Zimmers aus Essen

In Katernberg an der Köthelbecke,
bekommt man Stauder an jeder Ecke,
denn Stauder Bier das muß man Trinken,
dann wird man nicht nach Köpi stinken.

 

Onkel Reinhold aus Essen

Dat beste Bier an Rhein und Ruhr,
dat hat ne lange Braukultur,
schon seit dem 19. Jahrhundert,
hat dies Gebräu des Potts verwundert.

Der Altbiertrinker hat dat Alt,
mit Schmackes anne Wand geknallt.
Und auch der kölsche Röhrensäufer,
wurd’ auf die Schnelle Pilsbierkäufer.

Wer früher Weizenbiere trank,
hat heute nur noch eins im Schrank,
genau wie der, der Schwarzbier schluckte
und dann davon ganz furchtbar spuckte.

Auch Omma hat die Milch vergessen,
heut’ ist sie nur auf Pils versessen.
Und Onkel Willis Apfelsaft,
wurd’ aus der Bude raus geschafft.

Heute woll’n se nur noch alle eins,
dat Pils aus Essen -
und sonst keins!!!

 

Alwin Springer aus Kalifornien, USA

Wenn man wie ich geboren bin in Essen
ist es unmöglich diese Stadt zu vergessen.
So oft wie möglich es mich zieht
ins heißgeliebte Ruhrgebiet.

 

Uwe Dittmer aus Hamburg

Jaa, wie lang ist sie denn?
Die Ruhr? Und macht es Sinn?
Ein zweites Mal nen Vers zu schmieden?
Weil wir diesen Landstrich lieben?

 

Josef Schwarzinger aus Dürnstein an der Donau

Wasser aus dem Sauerland
Fließend über Kohle.
Reichst dem großen Rhein die Hand
Zu der Kumpel Wohle.

 

Doris Killmer aus Lübeck

Das Wasser steigt nach Regentagen,
aus ihrem Bette steigt die Ruhr,
glaubt nicht, dass wir deshalb verzagen,
wir gehen auf Wild-Wasser-Tour!

 

Josef Schwarzinger aus Dürnstein an der Donau

Wohl von der Ruhr kam ein Brikett.
Das legte jemand mir ins Bett.
Dies' sollte mir die Füße wärmen.
Die Wirkung war, mich zu verhärmen.

 

Manni Tenten aus Essen

Ich bin ein Wirt aus Leidenschaft,
serviere Bier und Rebensaft
dem Gast, der kommt aus nah und fern,
weil Gäste hab ich furchtbar gern.

Sie kommen gern aus aller Welt,
weil’s Ihnen hier im Pott gefällt,
drum sage ich zu jeder Zeit
"You’re welcome here" in Rüttenscheid.

Egal, ob Jupp von nebenan,
ob England oder Teheran,
Dein Heimatland ist hier nicht wichtig,
hier bist Du Gast, hier bist Du richtig.

An meiner Theke hier in Essen
kannst Du als Mensch all das vergessen,
was Dir der Alltag bös’ beschert,
und Dir den Tag oftmals beschwert.

Erst mach dein Sach’, dann trink und lach,
so geht im Pott ein guter "Tach",
den Alltagstrott einmal vergessen,
an meiner Theke hier in Essen.

Ich freue mich auf viele Gäste,
ob heute oder zu dem Feste
im Jubeljahr 2010,
hier werden Sie ganz Vieles sehn.

Und wenn Sie dann nach Ihrer Tour
an Emscher oder unsrer Ruhr,
am Abend sind noch immer fit
dann trink ich gerne einen mit.

Erzähle ihnen Pottgeschichten,
werd Frikadellchen schön anrichten,
erzähl von Staub und Magerkohle,
vom Wandel hin zur Metropole.

Ich bin ein Wirt aus Leidenschaft,
und stecke meine ganze Kraft
in unsre "Wirtschaft", drum "Glück Auf",
trinkt mit mir bald ein Bier darauf!

 

Onkel Reinhold aus Essen

Ob Ruhr, ob Emscher oder Rhein
dat Ruhrgebiet is einfach fein.
Kulturfleischwurst zu einem Bier -
ich fühl mich wohl im Ruhrrevier.

 

Andreas Ungerer aus 71720 Oberstenfeld

Ich komm stets gern zur Motorshow,
danach bin ich meist voll k.o.
Und das liegt nicht an den Hostessen,
nur schmeckt das Bier so gut in Essen.

Am Besten schmeckt es mir im Flair,
darum ich dort so gern verkehr’
mit Uschi, Rita und dem Rest,
bin ich in Essen, ist’s ein Fest.

 

Angelina Bennor aus Essen

Sieh nur her Berlin, was hast Du uns zu bieten,
außer Deinen ewigen Politiker-Nieten?
Berlin als Hauptstadt kann man getrost vergessen,
die kultigste Hauptstadt ist unser geliebtes Essen.

 

Olaf Fengler aus Exil Bottroper

Bei uns in Essen auf Zollverein da fährt schon seit Jahren kein Kumpel mehr ein,
statt Maloche da gibbet Kultur, so is gezz dat Leben bei uns anne Ruhr.

Wir waren die Stadt mit rauchenden Schloten,
gezz is schon dat Rauchen inne Kneipe verboten.

Essen ist die Kuturhauptstadt hier im Revier, nur der Kumpel hat nix davon,
der kricht gezz Hartz IV.

 

Anja Hunz Fengler aus Essen

Im Ruhrgebiet, im Ruhrgebiet
da is nicht alles "Kohlenshiet".

Die Halden grün, der Himmel blau
keine Rede mehr von GRAU.

 

Onkel Reinhold aus Essen

Man nennt ihn hier den Russen-Peter
und früher oder vielleicht später
werdet auch Ihr ihn kennen
und ihn dann beim Namen nennen.

Das Ruhrgebiet ist sein Revier,
hier schraubt er und hier zapft er Bier,
zu ihm da kommen alle,
auch Reinhold und der Kalle.

Er liebt den Westen und den Osten,
will täglich etwas Neues kosten,
drum fährt er stets von früh bis spät
mit seinem Moped, wenn es geht.

Ob Essen oder Oberhausen,
den Russen-Peter sieht man sausen
kreuz und quer durch dat Revier,
sein Herz- und Lebenselixier.

Er ist bekannt wie’n bunter Hund,
in seiner Werkstatt geht’s stets rund,
denn Meister Peter ist patent,
ein echtes Schrauber-Top-Talent.

Am Abend zapft er unser Bier,
trinkt selber gerne eins bis vier,
nen Ruhrpott T Killa und dann geht’s los,
dann hüpfen Mädels auf sein Schoss.
Denn unser Top-Reparateur
ist nebenbei auch noch Charmeur,
schon morgens in der Bäckerei
beginnt er mit der Flirterei.

Beim Peter gibt es nie ein Warten
und auch in seinem Schrebergarten
sieht man ihn schwer rabotten,
er is nun mal nen Flotten.

Am Wochenende sieht man ihn,
auf Flohmärkten und Shows rum zieh’n,
und hat er einmal Langeweile,
kauft am Kanal er Autoteile.

Der Peter ist phänomenal,
ein echtes Ruhrpott-Original,
er liebt die Frauen und den Schrott,
das Leben und den Kohlenpott.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Der Schuster im Pott und ich
(Für Onkel Reinhold-2010 und meinem Schuster)

Die Köttelbecke voller Ratten,
Und abends sah ich flinke Schatten,
Wenn ich vom Schuster trug die Schuh‘,
Zum Kunden, huschte er mir zu.

Rasch über meine kleinen Füße,
- Da lockt zum Lohn auch nix an Süße -
Denn voller Panik lief ich fort,
Nie wieder hin zu diesem Ort!

Den Ort, wo ich im Dunklen suchte,
Nur Ekel fand, ich gleich verbuchte:
Es ist nicht gut, heut‘ hier zu sein,
Mach lieber kehrt und gehe heim.

Doch als ich sah: Enttäuscht Gesicht.
Ich schämte mich ganz fürchterlich.
Denn ausgebremst mein Schuster saß,
Und überspielte gleich mit Spaß …

Ich sollte nicht betrübt mehr sein!
Er sah es gleich voll Reue ein,
Dass er von mir zu viel verlangte,
Sah mir ins Herz, das schrecklich bangte.

Auch ich sah in sein gütig‘ Herz,
Mich überkam gleich doppelt Schmerz.
Denn er saß da, war schwer behindert,
Perfekt die Arbeit - der Lohn gemindert ;(.

 

Hubert Zimmers aus Essen

Ich sitz schon lange am PC,
mir tut mein Hintern auch schon weh,
und durst hab ich wie ein Schwein,
drum hau ich mir ein Stauder rein (Prost)

 

Onkel Reinhold aus Essen

Am Abend zapft er unser Bier,
trinkt selber gerne eins bis vier,
nen Ruhrpott T Killa und dann geht’s los,
dann hüpfen Mädels auf sein Schoss.

Denn unser Top-Reparateur
ist nebenbei auch noch Charmeur,
schon morgens in der Bäckerei
beginnt er mit der Flirterei.

Beim Peter gibt es nie ein Warten
und auch in seinem Schrebergarten
sieht man ihn schwer rabotten,
er is nun mal nen Flotten.

Am Wochenende sieht man ihn,
auf Flohmärkten und Shows rum zieh’n,
und hat er einmal Langeweile,
kauft am Kanal er Autoteile.

Der Peter ist phänomenal,
ein echtes Ruhrpott-Original,
er liebt die Frauen und den Schrott,
das Leben und den Kohlenpott.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Danke Tana Schanzara!

Als ich als Kind
aus Bochum weggezogen
schlug sie von dort zu hier
den Bogen
sah ich im Fernsehn ihr Gesicht -

wie ein Gedicht
dat in mir lebt
dat in mir bebt denk ich an die
die mich von dort wech gezogen

noch bin ich hier
genieß zu ihr
von hier nach dort den Bogen

 

Gordon K. Strahl aus Essen

Von Teddy Milano:

Der Teddy lebt gern im Revier,
denn hier gibt es das beste Bier.
Gäb’s hier nicht das beste Bier,
wär der Teddy auch nicht hier.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Schattenseiten einer Stadt
Es lebte einmal in der Nähe vom Bau,
Ein Bursche aus Bochum, der war ständig blau.
Man nahm ihm Hartz IV -
Drum stahl er das Bier.
Jetzt sitzt er im Bau, macht dort viel Radau.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Wir kriegen alle ...
Es lebte einmal in Bochum am Knast,
Ein Bursche, hellwach, der nie, was verpasst.
Bald lernte er flitzen,
Er wollte nicht sitzen.
Er hat‘s nicht geschafft, er wurde gefasst!Wir kriegen alle ...
Es lebte einmal in Bochum am Knast,
Ein Bursche, hellwach, der nie, was verpasst.
Bald lernte er flitzen,
Er wollte nicht sitzen.
Er hat‘s nicht geschafft, er wurde gefasst!

 

Josef Schwarzinger aus Dürnstein, Niederösterreich

Erleben kann man was man will
In Theben oder Rapperswil
In Bruck an der Mur
Oder auch an der Ruhr.

 

Josef Schwarzinger aus Dürnstein, Niederösterreich

Du Flüsschen Ruhr aus Schöpferhand
Im grünen Tal gelegen
Das Wasser aus dem Sauerland
Führst du dem Rhein entgegen.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Onkel im Center.TV

Schön den Onkel hier zu sehn,
Fernsehn macht den Onkel schön.
Auch den Russen Peter -
Pfeil und Bogen später.

Mark zeigt Onkel wie es geht,
dat die Hibbligkeit verweht.
Dann geht dort die Türe zu -
Rot-Weiss Essen folgt im Nu.

Doch erst die Werbung mit Direkt!
Beim Sport wird auch noch abgespeckt.
Fußball und der Lothar Dohr
Onkel hat heut allet vor!

Denn der Schreck vom Niederrhein,
führt ihn zur Haupttribüne rein.
Kultur im Beutel wird besprochen,
"Ich danke Sie" stürmt ungebrochen ...

Schön, die Gedankenblitze heut' !
Ich sah still zu, hab' s nicht bereut. ;).

 

Kai Schiwy aus Essen

Im Ruhrgebiet, im Ruhrgebiet
da hört man oft auch mal ein Lied
wie schön et is an Emscher, Rhein und anne Ruhr
dat find ich klasse - einfach Kultur pur.

 

Frank Nöding aus Essen, Clubhaus Hafenstrasse

Ruhrpott-Romanze
Nen Esel kam in eine Kneipe,
dort sah er seine Olle trinken,
er suchte vor Ihr stets dat Weite,
sie sah ihn doch und fing am Winken.

Er ging direkt zu seiner Theke,
sie stürmte flink hinter ihm her,
er merkte schnell, sie hat die Knete,
er will das Geld, doch sie nicht mehr.

Auf jeden Fall kam schnell sein Pils,
sie sagte dann: Ich mach gez Schluss,
er sagte, mach doch, watte wills,
sie ging und sprang dann in den Fluss.

Der Esel dreht noch seine Runden,
guckt Eselinnen auf den Arsch,
sie aber bleibt im Fluss verschwunden
und nervt gez einen Zackenbarsch.

Hast Du im Ruhrpott eine Alte,
die ständig schreit und nörgelt nur,
geh mit Ihr einfach mal spazier`n
und zeig ihr mal die schöne Ruhr.

Erzähl ihr von den vielen Weibern,
die hier ertranken voller Qual,
weil Männer wollen Bier & Liebe,
dazwischen gibt es keine Wahl.

Geschrieben von Engelchen & Bengelchen


 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Zwischen den Fronten

Ach, wie konnten wir oft lesen,
Was an Rhein und Ruhr gewesen,
Gestern und vor langer Zeit -
Doch, nicht jeder weiß Bescheid.

Denn an der Lippe nebenan,
Da fragen heut‘ sich Frau und Mann:

Sag, zählen wir zum Ruhrgebiet?
Wir sind das Schlusslicht, wie man sieht.
Wer blickt von dort zum Lippetor?
Mir kommt da etwas komisch vor:

Wir sind das Tor zum Münsterland.
So waren wir bis jetzt bekannt!

Doch gehen wir mal andersrum,
Zum Tor, das wäre gar nicht dumm.
Denn vor uns steht dann, wie man sieht:
Das Lippetor - Zum Ruhrgebiet!

Wir schmücken uns mit stolzer Feder:
Das Lippetor, das kennt doch jeder!

Und fragt man uns dann, nah der Ruhr:
Was propagiert ihr als Kultur?-
Wir sind dabei! Warum auch nicht?
Kein Zacken aus der Krone bricht.

Wir präsentieren uns der Welt.
Es gibt vom Land dafür auch Geld.

* * *
Und geht vorbei die Trubelzeit,
Ist die Erkenntnis auch nicht weit.
Denn schließlich ist es altbekannt:
WIR sind das Tor zum Münsterland!

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Kanarienvogel Klaus war blau
an sechs von sieben Tagen,
er trank sehr gern und allzu oft
den leckeren Samtkragen.
Der kleine Piepmatz, immer blau,
man lachen ihn nur hörte,
er trank dat Schnäpsken wie Kakao,
wat auch beim Tanzen störte.
Der Tisch fiel um, der Klaus topfit,
die Beatles spielten "Help",
dann kam der Arzt und nahm Klaus mit,
gez is er widder gelb.
Der Monitor am Krankenbett
piepst leise vor sich hin
und heimlich zwitschert Klaus dazu
sich einen Dujardin.
Im Nachbarbett liegt Taube Jupp,
der hat et schwer am Magen,
doch Gott sei Dank hat der versteckt
im Schränksken nen Samtkragen.
Der Klaus war glücklich, Schnaps für lau,
im Krankenhaus gings rund,
der Arzt in weiß, zwei Vögel blau,
dat wurd dem Doc zu bunt.
Erst flogen se zur Tür hinaus,
dann Richtung Vogelheim,
nun zwitschern se im Doppelpack,
dat is der Schluss vom Reim.

 

Annerose Bilzer aus Dorsten

Umzuch von Bochum …

Es lebte schoma in Bochum am Bau,
ne Frau, die musste dort wech; dat war schlau.
So gabbet zum Wegzuch ne Fleischwurst mit Bier,
Von Fiege dat Bier, dat schmeckte auch ihr.

Die Wurst genießt sie noch immer!
Dat Fiege-Bier abba nimmer ...

Annerose Scheidig aus Dorsten

 

Annerose Bilzer aus Dorsten

Klo-sterstraße

Zwischen Lippe und der Ruhr
gibt es auch die Klo-Kultur.

Und, weil so sauber wie der Rhein,
ein Markt-Klo niemals rein kann sein,
hat sich der Stadtrat bald gedacht,
zu forschen, wie’ s der Nachbar macht.

Sie werden erst in Troisdorf fündig:
Dort die „Geschäfte“ sind tiefgründig!

 

Reinhold Ruhrgold aus Essen

Warum in die Ferne schweifen,
wenn dat gute liegt so nah!
Ich war auf der ganzen Welt zu Haus - auch in den USA.
Doch bei dat und watt, Klümkes und ´nen Bier -
fühl ich mich erst richtig wohl, hier in mein Revier.

 

Charlie - der Anheizer aus Essen

Reinhold Ruhrgold ist Dein Name,
rosa Deine Welt,
Fleischwurst Deine Lieblingsspeise,
die auch mir gefällt.
Nicht lang schnacken, mal anpacken,
so Deine Devise,
die der Bürger hier sehr schätzt,
grade in der Krise.
Krisenstimmung, nix für Dich,
Du bleibst immer heiter,
Krisen sind zum Lösen da,
anpacken und weiter.
Das Ruhrgebiet ist Dein Revier,
Du kennst hier jede Sohle,
und weil ich hier auch gerne leb,
trink ich jetzt auf Dein Wohle.
Drum, lieber Reinhold, hör nie auf,
Du bist ein Original,
und wer das nicht begreifen will,
der kann uns einfach mal.
Ihr lieben Gäste, kommt vorbei,
besucht uns im Revier,
seht Kohle, Wandel, Allerlei
und trinkt mit uns ein Bier.
Lasst uns gemeinsam was entdecken,
was Ihr noch nie gesehn,
der Reinhold wird’s Euch allen zeigen,
das Ruhrgebiet ist schön.
Denn nicht nur glänzende Paläste,
auch Büdchen sind Kultur,
hier feiern wir ganz große Feste,
hier gibt es Ruhrpott pur.
Im Stadion, im Schrebergarten,
und auch im tiefsten Dreck,
da trefft Ihr wahre Ruhrpott-Freunde,
das Herz am rechten Fleck.
Wir freuen uns auf Dich ganz doll,
komm her und sei willkommen,
hier bist Du Mensch, hier bist Du wer
und wirst in`Arm genommen.
Hast Du noch Angst und bist Du scheu,
dann ruf den Reinhold an,
denn er ist echt ein Kumpeltyp
und packt auch das mit an.
Er nimmt Dich mit in sein Revier,
zeigt Dir das wahre Leben,
er kennt hier alles, Mensch und Tier,
was kann es Schönres geben?
Geh einfach mit, denn er zeigt Dir
die wunderbarsten Ecken,
dort wirst Du fröhlich, frisch und frei
Kulturhauptstadt entdecken.
Triff Menschen hier an unsrer Ruhr,
sieh Zechen, Grün und Kunst,
und freue Dich dann rund um die Uhr
über die Freundesgunst.
Egal, ob Reinhold oder ich,
wir freuen uns schon sehr,
und ganz besonders doll auf Dich,
pack an und komm schnell her!

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Von wegen Nordseeküste…
(ein Gedicht, auch zum Mitsingen)

Ich komm aus dem Ruhrpott
und dat macht mich stolz,
hier kloppt man die Karten,
hier kloppt man auf Holz.
Hier trinkt man Samtkragen,
hier isst man Solei,
und kommse als Fremder,
bis Du schnell dabei…

Hier im Emscherdelta,
im Kohlenrevier,
hasse Spaß inne Backen
und Tauben als Tier.

Hier wurd einst gegraben
von den Bergmannsleut,
doch wir graben noch heute,
wat Frauen erfreut.
Unsre Weiber sind spitze,
geborn auf Brikett,
sind so heiß wie dat Feuer,
besonders im Bett.

Hier im Emscherdelta,
im Kohlenrevier,
hasse Spaß inne Backen
und säufse gern Bier.

Wir sind einfach töfte,
wir sind ganz speziell,
sind die Anpacker Deutschlands,
nen Spitzenmodell.
Wir lieben die Heimat,
die Emscher, die Ruhr,
komma rübber und mach doch
mit uns eine Tour.

Hier im Emscherdelta,
im Kohlenrevier,
hasse Spaß inne Backen,
sachs oft mich anstatt mir.

Ein Hoch auf den Ruhrpott,
ein Prost, ein Glück Auf,
hier kannze Mensch bleiben,
hier bisse gut drauf.
Wir sind auch gut drunter,
die Welt is hier schön,
die Welt is hier bunter,
werd niemals weg gehn…

Aus dem Emscherdelta,
mein Kohlerevier,
werd dich niemals verlassen,
ich bleib immer hier.

Und muss ich mal sterben,
dann bleibt mein Herz hier,
mit den Engeln im Himmel
bau ich nen Revier,
dat so schön is wie unser
Revierparadies,
et is gez schon fast himmlisch,
drum merke dir dies:

Nur im Emscherdelta,
im Kohlenrevier,
kannze niemals ganz weg gehen,
dein Herz bleibt stets hier.

 

Achim Padtberg aus Gevelsberg

Hüttenwerke, Kokereien, Zechen, Teerdestillation
Hier im Ruhrpott isdat herrlich, gute alte Tradition.
Brötchen gibbet inne Pause frisch geschmiert mit Leberwurst
Unnen Pilsken nache Aabeit löscht den echten Kumpel-Durst.
Danken willich ich füre Sprache un Kultur im Ruhr-Revier
Wohnen kannze zwar woanders, doch im Herzen, bleibse hier.

 

Achim Padtberg aus Gevelsberg

Wennze "Wennze" hörs statt "wenn du"
und wenn aus Mach mal "Mamma" wird
bisse nich im Norden denn du
hasst dich wohl innen Pott verirrt.

"komma", "kumma", "hömma", "gimma"
du denkst gibbet dat in ech’?
finnz die Sprache schlimm un schlimma
kommse von woanders wech.

Tja, wie wir im Ruhrpott sprechen
ist noch oftmals angeeckt
Doch im Umfeld vonne Zechen
is dat halt der Dialekt.

 

Klaus P. Buse aus Dorsten

Kowalski

Sein Vatter kloppte Steine untertage
Die Mutter wusch die Wäsche weiss
Er stellte beiden diese Frage:
Warum ich denn Kowalski heiss?

Der Vatter: weil ich bin aus Polen.
Die Mutter tat den Blick nur neigen,
denn Vatter bringt die Kohlen.
Da kann sie nur noch schweigen.

Mit Grimm im Hals Kowalski sacht:
Egal ob Pole oder schwatte Steine
Ich gehe jetzt mit aller Macht
euch beiden vonne Leine.

Den Dolch in seiner rechten Hand,
Kowalski verlässt das Kannapee.
An Emschers seichten Rand
sticht er zur Nacht in See.

 

Klaus P. Buse aus Dorsten

Im Schatten von der Zeche Helene

Es war ein Uhr in der Nacht,
im Hotel Mama, das Licht war dunkel,
die Gefahr kam mit aller Macht,
der Nachtalp schreckte mit Gemunkel.
Schon saß ich senkrecht in den Daunen,
ein Blitzlicht mein Gesicht erhellte.
Draußen hört ich leises Raunen
Als dann noch die Klingel schellte.
Ein Hundegebell samt jaulen
Der Vollmond schien mir ins Gesicht.
Die Geister kann ich nicht vergraulen,
seither verlässt der Blues mich nicht.

 

Klaus P. Buse aus Dorsten

Kowalski ihm sein Traum (a)

Es laach in seinem Bette
Kowalski und er träumte nette,
nich wie ihr denkt vonner heissen Frau,
nee, er träumt von einem neuen Bau.

Zuerst da sah er sich am pöhlen,
datt Publikum, datt war am gröhlen,
weiler sich in Rote Hosen
und weisset Trikot war am posen.

Die Ente spielt ihm en Pass,
Kowalski macht den Torwart nass,
Im Gegenzuch datt zweite Tor,
datt kommt nur noch im Träume vor.

Im Stadion von Vatter Melches,
mit Flutlicht ausgestattet welches,
einmalich war im deutschen Land.
Rot Weiss, datt war ma allerhand.

Sind Träume manchma nur noch Schäume,
innen Himmel wachsen keine Bäume,
Hasse nix im Beutel drinn,
kommt kein neuett Stadion hinn.

Auch iss Rot Weiss nur inne vierte Klasse,
Kowalski machtet wie die Fans in Masse
rennt zum Kassenhaus,
gibt sein hart gespartes aus.

Und liecht des nachts in seiner Falle
träumt widderma vom runden Balle
von Bundesliga Nummer eins,
Rot Weiss bleibt immer seins!

 

Klaus P. Buse aus Dorsten

Lang her

Kam ich vonne Maloche aussem Pütt
brachtich dreckige Klamotten mitt.
Literweise Wasser mit Persil,
den Zuber umgerührt mittem Stiel
mußte meine Olle allet waschen.
Derweil tat ich en Pilsken nachen.

Im Mai kannse allet nach draussen häng',
brauchse nich schämen, denn Küche iss zu eng.
Weil nache Arbeit die Knochen hölzern sind,
legse dich in Garten, innen Wind.
En zweites Pilsken tuse dich versagen,
iss zu kalt und schlächt dich auffen Magen.

 

Ursula Bräuer aus 45699 HERTEN

Die kleine Ortschaft Herten
liegt hinter Schrebergärten.
Man darf sich nur anpirschen,
Herten heißt "zu den Hirschen".

 

Der Schwalbenalfons aus dem RWE-Forum aus Essen

Ein Gedicht für Radio-Hafenstrasse aus Essen

Wenn ich mal nicht zum Fußball kann,
dann schalte ich mein Radio an,
da gibts für mich eine Station,
die trifft für mich den richt`gen Ton.
Ob Cappo, Bella, Rolleropa,
dat Team is einfach schlicht nen Klopper.
Sie sind rot-weiss, genau wie ich,
sie sind ganz einfach königlich.
Ein Hoch auf Radio Hafenstrasse,
ganz ohne Kohle und doch klasse,
sind ständig für mich in Aktion,
mein kurzer Draht ins Stadion.
Spielt mein Verein mal nicht zu Hause,
dann mach ich eine Radiosause,
klick RH an im Internet
und machs mir vorm PC ganz nett.
Trink Bier, sing bei den Platzwarts mit
und gern auch bei Siw Malmquists Hit.
Und selbst bei „schrägen“ Kommentaren,
kann ich nur einfach eines sagen:
Ein Hoch auf Radio Hafenstrasse,
ganz bodenständig, ich erblasse,
vorm Engagement, vorm Einsatz pur
für unsre RWE-Kultur.
Und wenn wir auch das Spiel verliern
und ich steh kurz vorm explodiern,
geh ich ins Netz, schalt RH ein,
schreib meinen Frust ins Forum rein,
schau Bilder, Filme, Infos an,
freu mich, dass ich dabei sein kann.
Ein Hoch auf Radio Hafenstrasse,
so ohne dich da wär` die Masse
der großen Rot-Weiss-Essen-Truppe,
wie eine ungesalz`ne Suppe.
Gäb es Euch nicht, das wäre schade
und Auswärtsspiele für mich fade,
wie Eiernudeln ohne Ei,
durch Euch bin ich fast live dabei.
Drum bleibt am Ball und bleibt gesund,
mit Euch geht es in Essen rund,
das Fanherz ruft: Der Ball muss rollen,
drum reim` ich für Euch wie nen Dollen.
Ein Hoch auf Radio Hafenstrasse
und bald schallt es aus jeder Gasse
„Los Alter, hol die Kinder rein
und schalt dat Hafenradio ein!“

 

Rosi Goeritz aus Bochum

Auf dem Balkon trinken die Nachbarn "Jacobs Krönung" mit Wonne,
ihre Markise, die gestreifte, schützt sie vor der Sonne.

Ich radel derweilen um den Kemnader See
bewaffnet mit Keksen und kaltem Tee.

Ja, und wo ist nun der schönste Platz auf der Welt?
Welche Reisen kann man sich alle erkaufen für sein Geld?

Die Sybille fliegt in die Türkei-
und Honolulu ist die Hauptstadt von Hawai.

(Aber mein Bochum, es liegt hinter der siebten Halde, also mitten im Revier, ist wohl tausendmal schöner, eh glaubze mir?...)

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Kohl und Stahl war unser Leben,
tonnenweise Staub geschluckt,
haben niemals aufgegeben,
immer aufrecht, nie geduckt.

Doch dann kamen große Herren,
gut gekleidet und kokett,
ließen unsre Zechen sperren,
Aus für Kohle, Stahl , Brikett.

Geboren bist auch Du auf Kohle,
die hier gefördert wurd ans Licht,
schau stolz auf unsre Metropole,
Glück Auf, vergiss die Wurzel nicht!

 

Jo .. Strubbelige aus Gladbeck

Ich wohn' in Gladbeck einer kleinen Stadt,
die nicht nur ein schönes Wasserschloß hat.
Auch sonst hat sie so manche schöne Ecke,
bei uns fließt zwar kein Fluß, aber die Köttelbecke.
Wälder, Wiesen, Sport ,Kultur, Erholung für alle.
Für Konzerte, Ausstellungen Stadt - und Maschinenhalle.
War im Urlaub im sonnigen Kalifornien, in San Diego
Los Angeles, Arizona, Nevada und Chikago.
Habe den Urlaub genossen , aber meinen Ruhrpott vermißt,
Bei der Landung in Düsseldorf, hätte ich am liebsten,wie der Papst den Boden geküßt.
Wär ich ein Dichter, schrieb ich ein Liebeslied,
ich lebe gerne hier und liebe das Ruhrgebiet.

 

Kai Schiwy aus Essen

Ich sitz in Essen am Baldeneysee
und freu mich des Lebens - hier is alles okay.
Du kannst dich entspannen mit Blick auf das Wehr
ob Sommer, ob Winter - hier komm ich gern her.

Wenn die Sonne schön scheint ist es noch schöner
mit `nem Eis in der Hand oder `nem Döner
schaust du den Seglern beim segeln zu -
geniesst die Stille und genießt die Ruh.

Die schönste Skaterstrecke die findest du hier
mit vielen Impressionen mittem im Revier -
ob wandern, skaten oder mit dem Rad
der Seerundweg für jeden was hat.

Und zwischendurch da kehrst du mal ein,
trinkst dir nen Kaffee oder ein Bierchen fein
triffst nette Leute - ja so isset hier
am Baldeneysee mitten im Revier.

Vielleicht gibbet hier Gespenster im Schloss Baldeney-
ich bin mir nicht sicher, war noch nicht dabei -
im Strandbad am See kannst du gut Urlaub machen -
dir mal zwischendurch `ne Freude machen.

Und dann und wann mal - mit der weissen Flotte
von Essen nach Mülheim - mit Hans und mit Lotte,
vom Boot aus geniessen dat schöne Revier -
ja hier bin ich gerne bis morgens um vier.

Der Sonnenaufgang hier annem See
lässt dich ganz verzücken, einfach juchhe -
das is grosse Klasse, das ist wunderschön,
den Baldeneysee, denn musst du mal sehn.

 

das Ruhrpottengelchen aus Hagen

Die Laubenpieper vonne Ruhr
sind alle freundlich, niemals stur.
In der kleinen Gartenkolonie
da kannze Dönnekes erlebn wie noch nie,
auch ab und zu mal einen heben,
bis Du siehst die Englein schweben,
dort kannze einfach fröhlich sein
zum grillen trinken die kein Wein,
ein Bierken und ein Samtkragen
ja daß muß ein Laubenpier dort vertragen.

 

Klaus P. Buse aus Dorsten

Reviergeschichten

Voll Enthusiasmus kam Kowalski aus Polen,
um aus der Tiefe die Kohle zu holen.
Später hackten Giovanni, Branko untertage,
mit Leon und Mehmet an der schwarze Sage.
Stark motiviert in der Fremde schuften und sparen,
um dann mit dem Geld nach einigen Jahren,
zurück in die Heimat zu Kindern und Frau,
so waren die Wünsche, vielleicht etwas blau.
Das Festival im deutschen Wohlstandsstaat,
die Auslagen hemmungslos und gar nicht fad.
Es verblasste die Heimat, das Dorf, das Tier
und viele blieben deshalb im Ruhrrevier.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Im Schrebergarten

Schmetterling
flieg durch die Blüten
sieh wie wir uns bemühten
damit du auch in diesem Jahr
gern kommen magst
in großer Schar

 

Hasso Hasewolf aus Essen

Die Nacht der Industriekultur.
Besonders tobt sie an der Ruhr.
Hochmotiviert stehn wir am Start:
"Ein Festival der and'ren Art...!
Am Tetraeder ist was los,
die Superstimmung stets famos.
Auch Gasometer, Maxipark
beglücken Fotografen stark.
Die Extra-Schicht im Ruhrort-Hafen
nur Deppen hemmungslos verschlafen.
Auch wenn mein Hund jetzt müde bellt:
"Watt Schön'ret gibbt nich auffe Welt...!"

 

Hasso Hasewolf aus Essen

Wenn's Häslein hoppelt durch die Auen,
die Eber klettern auf die Sauen.
Die Taube balzt, der Uhu schreit:
Dann ist der Sommer nicht mehr weit.
Jetzt spielt auf Zollverein gans vorn,
so ohne Tuba, ohne Horn.
Der Ruhrpott-Untertage-Chor
wie's nur in Essen kömmt so vor.
Der grüne Kohl, wir sind da ehrlich
in Katernberg fast unentbehrlich.
3 Stunden später kömmt der Ton;
für's Kumpel-Ohr der schönste Lohn.
Hier in der Bergmanns-Kolonie
liebt man die Sommer-Symphonie.
Wer uns're Hausmusik nicht mag,
ernähre sich von Milch und Quark...!

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Naherholung auch in Herten
nicht nur am Baldeneysee

Bei jedem Wetter, selbst bei Föhn,
Ist Vielerlei in Herten schön ...

Wie Walking über Stock und Steg,
Zum Waldgebiet, den Wanderweg.

Die Haldenberge sind nicht weit,
Zum Golfen nimmt wer will sich Zeit.

Kein Mountainbiker sich verirrt,
Denn hier steht alles eingraviert.

Auf Edeltafeln – Ruhrgebiet!
Damit hier jeder alles sieht.

Auch Obelisk und Sonnenuhr,
Gibt’ s Langeweile? Keine Spur!

Und hängt die Zunge aus dem Hals?
Im Schloss löscht bald den Durst ein Malz.

Die Füße brennen auch gar sehr.
Der Rucksack wird nun viel zu schwer?

Am Emscherbruch wird Rast geboten;
Der Hund kühlt sich im See die Pfoten.

Wo Fachwerkhäuser hübsch und klein,
Da geht’ s ins “Alte Dorf“ hinein.

Sie können sich bei Dauerregen,
auch zum Freizeitbad bewegen.

Ach Fremder, bitte mach mal Rast,
Erzähl was du gesehen hast.

Denn DIE hier leben meinen bloß,
Wenn man sie fragt: "Hier ist nix los!"

 

Norbert Czwienk aus Essen

Die Ruhrstadt - das Paradoxon

Die Ruhrstadt ist eine Metropole
die ihre Existenz verdankt der Kohle

Noch immer gibt es Kirchturmsdenken
obwohl man hat nichts zu verschenken

Doch wird die Ruhrstadt einst Realität
bliebe statt Masse viel mehr Qualität

Die Ruhrstadt wird dann echt zur Metropole
Der Grund dazu, wer hätte das gedacht
wo soviel Schwarzes Gold gemacht
wird dann sein der Mangel an Kohle

 

Norbert Czwienk aus Essen

Es gibt nen König von Mallorca
den Jürgen Drews, dat is doch klar.

Der König vonnet Ruhrgebiet
is Onkel Reinhold, glaubse niet?

Der Onkel hat es schon geschafft
genügend Stimmen zusammengerafft.

Markenzeichen vom Onkel sind
Jacke, Mütze, Brille, Theke und so
erfand Kulturfleischwurst geschwind
ist zuständig für Kultur und Pipapo.

Die Thekenshow in der Katakombe
hat eingeschlagen wie ne Bombe.

Da gibt et immer wat zu lachen
nur live und keine halben Sachen.






 

Max Friedländer aus Ruhrgebeat

Onkel Reinhold packt dat an,
wat nich jeder so gut kann.
Ruhrpott is in aller Munde
hier un getz zu jeder Stunde.

Muss nich immer München sein,
ne der Ruhrpott is auch janz fein.
Pack'se an un hauste rein
bisse hier nie janz allein.
Denn bei Fleischwurst und nem Bier
steh'n die Freunde hier spalier.
Is dat Leben dann ma schwer,
pack so an wie Onkel R.

 

Ulrike Stache aus Dortmund

Sommer, Sonne, Sonnenschein,
im Sommer wird jeder Tag im Ruhrgebiet
einfach nur herrlich sein.
In vielen Städten ist es auch kein Problem,
zwischendurch zum entspannen
mal ins Grüne zu gehen.
Eisdielen und Cafés laden zum verweilen ein,
da bleibt keiner lange allein.

 

Norbert Stache aus Dortmund

Im Land um Emscher und Ruhr
kannte man vor Jahren nur
Schlote ,Ruß und Brauereien
Fördertürme, Kokereien.
Heute kann man das
zwischen Beton, Asphalt und Grün
Noch als Museum seh`n.

 

Helga Stache aus Dortmund

Die Ruhr ist klein,
die Ruhr ist fein.
dort bist Du
beim Radeln, Wandern,
Laufen, Singen
nie allein.

 

Acki Cinar aus Bochum

Wenngleich in Bochum Lichter funkeln,
bleibt sie doch die Stadt der dummen Runkeln.
Einem Kuhhirten hier huldigt man,
in diesem größten Dorf im Land.
Ist auch recht böse dieser Reim,
Bochum ist und bleibt mein Heim!

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

50er Jahre im Ruhrgebiet

Am Strand der Emscher lag der Tom
mit Uschi Arm in Arm lammfromm.
Auch wenn Sie viel gemeinsam lachten,
sollt' er doch Ihre Unschuld achten.
Er reimte liebestolle Worte,
doch dacht er nur an feuchte Orte.
Die Uschi stets mit Argwohn schaute
und oft ihm auf die Finger haute,
wenn er es doch einmal probierte
und Uschis Strände zart studierte.
Und die Moral von der Geschicht'
Wenn Sie nicht will, dann will Sie nicht!

 

Alces der Elch aus Dinslaken

Das Ruhr-Gebiet hat viel zu bieten,
hier gibt es weder Snobs noch Nieten.
Hier leben Kumpels und noch mehr,
hier steppt die Ente, tobt der Bär.

Hier kam der Boss tief aus dem Raum
und viele andre, welch ein Traum.
Das Ruhr-Gebiet ist allbekannt,
hier schaut man über Tellers Rand.

Wolln stets den Horizont erweitern,
nach vorne schaun und niemals scheitern.

 

Reinhold Ruhrgold aus Essen

Für Christa Rudofsky
Vor den Ruhrpottflimmerkisten
sieht man oft die Menschen sitzen,
Oppa, Omma, Hund und Frau
warten auf center TV.
Auch der Reinhold wird ganz wild,
kommt die Christa dann ins Bild,
immer freundlich, Haare flott,
sonne Frau, die braucht der Pott.
Denn nach Christas Fragestunde,
biste bald in aller Munde,
deshalb, Christa, lass Dir sagen,
so wie Du kann keine fragen,
darum Christa hör die Kunde:
Gez gibt Reinhold mal ne Runde.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Im Ruhrpott da steht meine Wiege,
getauft mit Stauder, KöPi, Fiege,
ich fühl` mich einfach pudelwohl
in meinem Ruhrpott-Metropol.

 

Kai Schiwy aus Essen

Ob Rhein, on Ruhr, ob am Kanal
im Ruhrland hast du stest die Wahl
wo du die Seele baumeln lässt,
in der Natur - auf einem Fest,
ob in der Kneipe oder Garten -
überall werden Freunde auf dich warten.
Die Menschen hier sind einfach herzlich,
darum vergisst du auch schnell und schmerzlich,
wenn du das Ruhrgebiet verlässt
nach Norden, Osten oder West
und freust dich tierisch wie ein Stier
wenn du zurück bist im Revier.

 

Reinhold Ruhrgold aus Essen

Wir se(h)en uns im Ruhrgebiet

In Bochum am Kemnader See
erholst du dich bei Eis und Schnee
In Essen am Schloss Baldeney
ist auch ein großer See dabei
Hoch hängt Duisburg dabei die Latte
mit ner sieben Seen-Platte.
Der Phönix See - ganz City nah
ist bei den Dortmundern der Star.
In Bottrop, ja nach Ski und Schnee
gehst im Sommer ab zum Heide See.

Zwischen Gelsenkrichen bis nach Herten
kannst du den Ewaldsee bewerten.
Und im wunderschönen Hagen
solltest du nach der Hasper Talsperre fragen.

Der Haarener See in Hamm Uentrop
geht mir nicht mehr aus dem Kopp.
Denn die Wasserskiseilbahn
ist für mich der totale Wahn.
Drumm kommt Mann und Frau auch gerne
hier mal hin aus Herne.

Das erlebst du alles - soll wir wetten-
in Ruhrgebiets kreisfreien Städten.
Doch auch in den vier weiteren Kreisen
lohnt es sich mal hinzureisen.
Ob Ennepe, ob Recklinghausen -
du solltest du auch mal hin brausen
in den Kreis Unna und auch nach Wesel -
wer das verpasst, der ist ein Esel.

 

Nina Haun aus Essen

Oma Krause trinkt ne Brause -
Opa Kurt schlürft den Joghurt.
Hubi füttert seine Tauben -
Ali betet für den Glauben.
Uschi putzt - Flurwochenwechsel -
Peter schweisst komplett die Drechsel.
Kazim öffnet das Theater -
unser Jupp wird gerade Vater.
Ferdiand serviert die Suppe -
Silke badet ihre Puppe.
Olaf donnert herab die Halde -
Dieter spaziert sehr gern im Walde.
Pfarrer Brau die Predigt hält -
Gundolf liest im Pub die Welt.
Dirk kauft Tabak anner Bude -
Detlef ist und bleibt ein Lude.
Tommy schwingt im Club die Hüften -
Samwise sagt zu Kartoffeln Tüften.
Manny zapft derweil ein Bier -
O, was ne Vielfalt im Revier.

 

der Taubenhubi aus Essen

Nicht allein in Verwaltungssachen,
soll der Mensch sich Mühe machen;
sondern auch Kultur erleben -
und an der der Theke einen heben.

Die Welt ist bunt, die Welt ist schrill
im Ruhrpott steht man selten still.
Drum helfen nicht sehr viele Worte,
was du erleben kannst vor Orte -
entdecke die Vielfalt im Revier -
bis du mal da, dann bleibst du hier.

 

Kirsten Schulz aus Bochum

Ich geh durch Bochum für mich hin,
wie schön, dass ich in Bochum bin.
Hier spielt mein geliebter VFL,
den Ball aufs Tor und meistens schnell.

Hier mach ich Sport in meiner Riege
und trink danach sehr gerne Fiege.
Starlight Express, der Rollschuh-Hit
da musst du hin - nimm jemand mit -
und spüre hautnah eindrucksvoll
die ganze Show - echt wundervoll.

In der Comödie kannst du schön lachen
und dir einmal eine Freude machen -
und Abends gehts dann in die Stadt
da isst du was, da wirst du satt.

Du machts im Bermuda Dreick dann die Runde
und kehrst erst heim zu früher Stunde -
hörst Grönemeyer und Konsorten
und schwärmst auch schnell von anderen Orten
fährst du mal rum hier im Revier -
drum sind wir auch so gerne hier.

 

Gerd Meier aus Essen

Gestern war ich - für mich früh
mal einkaufen auf der Rü.
Dort traf ich dann, ich konnt es kaum fassen
den Onkel Reinhold - er blieb gelassen
und bot mir an - mit ganz viel Show
ein Fleischwurststücksken mit Niveau.

Er erzählte mir vom Ruhrgedicht
und das ihn fast der Hafer sticht,
denn das Projekt ist einfach klasse
Kulturhauptstadt für die Masse,
denn jeder, der was reimen kann
der kommt sehr gut beim Onkel an.
Drum mach ich mit und freu mich sehr,
denn reimen ist gar nicht so schwer.

Ich freu mich auf zweitausendzehn
und hoffe beim spazieren gehn,
dass ich nochmal den Reinhold treff -
dann erzählt er mir aus dem Eff Eff,
was er noch alles machen wird,
ob ganz allein, zu dritt zu viert.

Mensch Onkel du packst wirklich an -
ich bin sehr stolz, mein lieber Mann -
und ruf es in die Welt hinaus
Kulturhauptstadt in jedem Haus !
Macht mit Ihr leute und reimt viel,
ob vonne Straße - Fußballspiel
und zeigt der Welt etwas von hier:
Es ist so schön, das Ruhrrevier!

 

Susanne Seiler aus Essen

Ich denk grad dran, derweil ich bügel
an die schöne Villa Hügel.

Das große Kruppsche Domiziel-
hat ne Geschichte - erzählt recht viel.

Mein Tipp für das Kulturhauptstadtjahr:
denn jeder der mal selbst dort war -
der wird es wohl nicht mehr vergessen -
eine der strahlenden Perlen von Essen.

 

Alfred Hausmann aus Essen

Blauer Himmel - Blumenstrand,
Kinder außer Rand und Band -
Imker fleißig wie die Bienen
und da kommt die Bahn auf Schienen
Kaffee rösten, Würstchen essen
mich mir dir beim golfen messen
Vögel gucken und spazieren
Abends mit dir noch dinieren
Konzerten lauschen, Tiergehege,
Pflanzenschau und Blumenpflege,
Gesundheit pur an den Salinen -
Mustergärten und Pralinen
Sommer, Sonne Sonnenschein,
doch auch im Herst und Winter fein
Kneipen morgens um die Wette
und wenn ich noch mehr Freizeit hätte -
würd ich noch öfter hier verweilen
im Tropenhaus - mit Pflanzen heilen
Aussicht vom Grugaturm geniessen
Tiere entdecken, Pflanzen spriessen,
das ganze Jahr - echt, wirklich, stark
ich liebe unseren Gruga Park.

 

Reinhold Ruhrgold aus Essen

Hallo Ruhrpott, jetzt kommt Ihr,
nehmt nen Kuli und Papier,
reimt mal was, was Euch gefällt,
zeigt mal Eure Ruhrpottwelt.

Lasst es uns gemeinsam packen,
den Gedicht-Rekord zu knacken.
Und jetzt sage ich noch flott:
nur mit Euch, da lebt der Pott!

Drum legt los und schreibt mir schnell,
GUTEN ABEND, RTL!

 

Ewald Hermanski aus Essen

Ich mag die Emscher wirklich sehr -
für mich ist sie dat Ruhrpottmeer.
Hier kannze dich total entspannen
auch von Pleitgen, Pech und Pannen.

Und schaust du dann in die Natur
bekommst du Lebensfreunde pur.
Und ist es im Sommer richtig warm -
hat meine Emscher wirklich Charme:
ich spring dann rein ins Kühle Nass
und habe großen Badesspass.

Ob Nordseestrand, ob Côte d'Azur
hier bin ich lieber beinem Bier.
Und kommst du mich mal besuchen,
back ich dir auch einen Kuchen
und erzähle dir ganz flott
watt so passiert bei uns im Pott.

 

Magarethe Rickers aus Essen

In meiner Siedlung wohn ich gern -
historisch sie auch isst -
hier kommt man hin - von nah und fern
den Besuch man gar nicht mehr vergisst.

Ich heiße auch noch Magarethe
fast wie die Siedlung - wunderbar
und hab ich manchmal keine Knete
hilft mit bestimmt mein Nachbar.

So ist es hier, ja das ist klasse
mit tollen Menschen einfach stark
hier bist du wer - nicht nur die Masse
und lebst fast wie in einem Park.

Von Krupp gebaut - von uns gepflegt
wir alle leben gerne hier
und wenn du am Tag die Straße fegst
dann danken alle dir.&

Die Nachbarschaft uns sehr verbindet,
ja das ist Ruhrgebietskultur
hier jeder viele Freunde findet,
alle offen - keiner sturr.

Bist du als Fremder mal im Pott
dann schau doch auch einmal vorbei
und bist du müd, hier wirst du flott
das ganze Jahr und auch im Mai.

Entdecke Neues, jeden Tag
und geniesse hier die Welt
hier ist der Ort, den jeder mag
ein kleines Paradies der Welt.

Ich bin gespannt aufs nächste Jahr
Kulturhauptstadt dann ist
und freue mich, ja das ist wahr
wenn du mal kommst und mit mir isst.

Die Menschen die hier leben
besonders herzlich, offen sind
wir können gemeinsam uns was geben
ob Mann ob Frau, ob Opa, ob Kind.

Wie viele Gäste zu uns kommen,
das ist noch alles offen
ich hab es in die Hand genommen
nachdem den Onkel ich getroffen.

Ich find es toll, denn jeder kann
mitmachen bei seinem Ruhrgedicht
so war es bei ihm von Anfang an -
er nimmt uns in die Pflicht.

Drum sag ich Danke Onkel R. -
du bis ein echter Held
es ist für dich gar nicht so schwer
Kultur zu machen - ohne Geld.

Glück Auf dem Ruhrgedicht mein Reinhold
lass es krachen - pack weiter an
nimmst mit die Menschen, kriegst dafür Gold
von mir und andren - ich glaub dran !

 

Heinz Schmitz aus Bochum

Ich stehe vor der Kneipe hier
und wünsche mir ein kühles Bier
doch drinnen ist es voll
toll...

Man sieht mich schnell hier draussen stehn
das Fenster auf - fragt watte wills
ne is klar, natürlich Pils.

Und schwupps, schon kommse in Kontakt
und alles läuft geschmiert, gelackt.
So issest hier im Ruhrrevier
ob inne Stadt oder beim Bier
am Kiosk oder im Hotel
du kriegst Kontakt hier wirklich schnell.

Drum isset hier echt spitzenmässig
und sind die Tauben auch gefrässig
Mensch - dat brauchte ich für mein Reim,
dat Ruhrgebiet ist einfach fein.

 

Karin Anders aus Mülheim/Ruhr

Ich spazier in Mülheim an der Ruhr
und fühle mich wie in der Kur,
Es ist so schön, dem Wasser nah
warst du eigentlich mal da?
Falls nicht hast du etwas versäumt
wie schön man hier am Wasser träumt,
und auch mal weisse Flotte fährt
die Bootstour ist das Geld echt wert.

Denn du entdeckst entlang der schönen Ruhr
Kultur und Landschaft einfach pur.
Drum buche einfach heute schon
den Tripp in die Kulturregion
und freue dich auf zwanzig zehn
bis die Tage, auf Wiedersehn.

 

Sascha Schmitz aus Essen

Das Ruhrgebiet ist riesengross
und überall da ist was los
hier kannst du jahrelang entdecken-
Kultur und Menschen viele Ecken
Das schöne ist, die Menschen hier
die stehen für das Ruhrrevier.
Es gibt hier wirklich viel zu sehn,
manchmal muss man auch Schlange stehn,
vor den Museen, Grugahalle,
lohnt es sich auf jedem Falle
einmal mittendrin dabei zu sein,
im Ruhrgebiet bist du nie allein.

Entdecke Zechen und Stauseen
tu auch mal unter Tage gehn,
dann riechst du mal, dat schwatte Gold,
das wir Jahre lang haben rausgeholt.

Die Kohle prägte dieses Land
und jetzt der Wandel - allerhand
jetzt kommt das Neue zu uns hier
wir freuen uns, denn so sind wir
die Menschen, die für Wandel sorgen,
heute, jetzt und auch noch morgen,
denn hier strömt Leidenschaft ganz pur
Glück Auf - der Ruhrgebietskultur.

 

Walter S. aus Essen

Ich bin Bulle im Revier,
fühl mich stark wie ein Stier.
Parkse an falsche Stelle,
komm ich mitte Kelle.

Fährse manchmal auch zu flott,
muss nen Fuffi in den Pott.

Nennse mich dann auch noch Bulle,
krisse Wasser und ne Stulle.
Wirse dann noch richtig frech,
is der Lappen wech.

 

Hubert Droste aus Essen

Die Freundschaft, die der Wein gemacht,
wirkt, wie der Wein, nur eine Nacht.
Drum trinken wir hier im Revier
am Abend lieber mal ein Bier.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Für Fiege

Wir sind ein Land der Dicht- und Denker,
der allerbesten Bier-Einschenker,
drum reim` ich heut` mal bierpoetisch
und steh` derweil an einem Stehtisch.
Und gerne ich Euch nun berichte
über ein Bier mit Pottgeschichte.
Im schönen Bochum steht die Wiege
vom einem Bier mit Namen „Fiege“.
Mit Liebe und mit Leidenschaft
braut gern` man hier den Gerstensaft
in alter Ruhrpotttradition
bis heute in Generation,
ob Jürgen, Hugo, Ernst, ob Johann,
ob Moritz, hier gibt`s Bier vom Fachmann.
Mit Gold prämierter Handwerkskunst
braut man hier um des Kunden Gunst,
d`rum Leute, höret nun die Kunde:
Schenkt täglich Fiege Eurem Munde.
Es ist ein Bier, gebor`n auf Kohle,
dass zu unserer aller Wohle,
in allen Jahreszeiten
uns immer wird begleiten.
Hier ruft man „Weg mit Schlips und Fliege,
wer modisch ist, der trägt hier Fiege,
sieht töfte aus, ist schick, ein Muss,
schlicht topp designter Biergenuss!
Mit Fiege-Bier am Emscherstrand,
wird’s Ruhrgebiet zum Urlaubsland
und seht Ihr eine leere Liege,
kauft g`rad ein Mensch nur schnell ein Fiege.
Die Flasche schön wie eine Frau
mit wohlgeformten Körperbau,
man fasst sie an, mal ploppt sie dann,
so wie es kaum `ne and`re kann.
Das Fiege wirkt bis in die Lenden,
drum werd`ich diesen Reim beenden,
weil ich jetzt meinem Durst erliege,
ich sage „Prost, ein Hoch auf Fiege!“

 

Alina Becker aus Gelsenkirchen

Gelsenkirchen
Blaue Fankurve und Halden, grüne
Revier und Comedy auf Kleinkunstbühne
Nordsternpark und auch Schloss Berge
Stadthafen, Bahnhofstraße und auch Zwerge
Himmelstreppe, Hochkultur
Wissenschaftspark und Tier pur
Zoom Erlebniswelt ganz gross
in dieser Stadt ist ganz viel los.
Pferderennen und Schloss Horst
spazieren gehen in dem Forst
die Wasserburg Lüttinghof besuchen
Kaffe trinken - essen, Kuchen
Gelsenkirchen, mitten im Revier -
ganz, ganz toll, so isses hier.

 

Walter S. aus Essen

Die Kioske im Ruhrgebiet
verbinden Menschen, das ist wahr
man trinkt zusammen, singt ein Lied
steht eng zusammen, Jahr für Jahr.

Von Klümpkes bis zum Klopapier
Fleischwurst, Suppe und die Bild
das alles gibt es doch nur hier
hier triffst du Typen - zahm und wild.

Und bis du einsam, mal allein
dann bleibe nicht allein daheim
macht dich auf und geh zur Bude,
dort triffst du Christa, Ernst und Trude
und noch andere nette Leute
leb das Leben - lebe heute.

 

Helga Schulze aus Essen

In Essen lebten zwei Ameisen,
die wollten mal nach China reisen.
Bei Rüttenscheid auf der Chaussee
da taten ihnen die Beine weh.
Und da verzichteten sie weise
auf den letzten Rest der Reise.

Und die Moral von dem Gedicht
ist ganz einfach, einfach schlicht:
Ferner Osten oder Westen
im Ruhrgebiet ist`s doch am besten.

 

Andreas Rüdig aus Duisburg

Widerstand ist angesagt
Berliner Rat ist nicht gefragt

das Ruhrgebiet gehört uns
und nicht dem Preußenschwein, grunz, grunz.

Uns half der Pole
beim Fördern der Kohle.

Es kamen Belgier und Franzosen
zeigten ihre vollgemachten Hosen.

Dann kam das ganze Mittelmeer
die Stahlwerke sind jetzt leer.

Und was haben wir?
Komm, ich zeig es dir.

Ich starte mit dem Bier
oh, wie schmeckt es mir.

Spargel bringt mir kein Bauer
Pommes rot-weiß ißt ein Schlauer.

Und der Ruhrpott-Döner
der macht schöner.

Und vom Gelsenkirchener Barock
kriegt noch niemand einen Schock.

Tisch, Bett, Badewanne,
damit lebt`s sich volle Kanne.

Und in Schalke 04
glaub es mir

wohnt kein Fußballgott
der verließ den Kohlenpott

als Wolfsburg Meister war.
Schalke schafft`s nie, na klar.

Doch genug der Sticheleien
ich muß mich gegen Angriff feien.

Die Dicke Berta wurde in Essen
gegossen und gemessen.

Kunst gibt es in Recklinghausen
noch heut´ packt mich das große Grausen.

Sie ist groß:
wie schaff ich das bloß:

In der Zeche Zollverein
geh´ ich nur selten rein.

Schiffe tuten, Möwen kreischen
Schantychöre will ich erheischen!

sie singen stumm, oh weh
das schmerzt in meinem kleinen Zehn!

Was gibt es sonst? Nicht viel?
Jede Menge, was mir gefiel.

Doch warum es herumposaunen?
Kommen Sie und staunen.

 

Reinhold Ruhrgold aus Essen

Für meine Fleischwurst, rosa und gebogen
bin ich heut morgen losgezogen -
zum Metzger, dem ich sehr vertrau
denn dieser Metzger ist Recht schlau.
Er achtet stets auf Qualität
von morgens früh bis Abends spät,
denn das ist ungeheuer wichtig
und auch die Fleischwurst schmeckt erst richtig
wenn Frische und Gewürze passen
sonst kannstes nämlich bleiben lassen.

Ein Hoch auf die deutsche Banane
sage ich - und schwenk die Fahne
für die Wurst der Spitzenklasse
und jeden ich gern probieren lasse
wenn man mich trifft im Ruhrrevier
ob morgens früh oder um vier
dann packen wir´s gemeinsam an
Kulturfleischwurst für jedermann
denn eine rund Sache ist sie, ja
Ruhrland und Fleischwurst: wunderbar!

 

Klaus Makollus aus Duiburg-Wanheim

In Wanheim bin ich geboren
Wanheim hat mich auserkoren
sein berühmtester Sohn zu sein.

Wanheim liegt am Rhein
das ist fein
es gibt eine Rheinpromenade

keine Kneipe hat Orangenlimonade
kein Friseur Feigenpomade
in Wanheim ist nichts los.

Wie sag ich es blos?
ich kam aus Wanheims Schoß
der Stadtteil ist am Ende, aber noch nicht verloren.

 

Jörg Hoffmann aus Duisburg

Duisburg meine Heimatstadt
ganz viele grüne Zonen hat.
Die Zebras vom MSV
spielen schnell und meist genau,
Mercatorhalle und der Zoo
machen viele Menschen froh.
An der sieben Seenplatte
trink ich gerne meine Latte.
Ich mag mein Duisburg und reime flott
ein Hoch auf das Revier - auf unseren Pott.

 

Lullubine Ohnenamen aus Mülheim an der Ruhr

Aus Mülheim kam noch fast kein Reim,
das muß doch mal geändert sein.

Die Ruhr fließt durch die schöne Stadt,
die viele tolle Ecken hat.

Schreckt uns auch noch „Ruhrbania“,
so sind wir alle doch noch da.

Die Innenstadt zwar nicht fein,
man kann doch auch woanders sein..

es gibt doch Speldorf, Dümpten, Saarn,
wo wir gern hin laufen und fahr´n

Das Grün ist keine Seltenheit,
was in der Freizeit alle freut.

Auch unsere „Nachbarn“ Duisburg, Oberhausen und Essen
wollen wir auf keinen Fall vergessen.

Wir sind schnell da und finden dort,
was uns fehlt an diesem Ort.

So viel Vielfalt und Pläsier
findet man halt nur im Revier.

 

Norbert van Tiggelen aus Wanne Eickel

„Kohlenpott“

Kohlenstaub auf Wäscheleinen,
Nachbarn sich beim Bier vereinen.
Pflaster heiß vom Sonnenstrahl,
Reichtum ist nur eine Zahl.

In Kneipen bläut Zigarrenduft,
der Smog, er hängt oft in der Luft.
Ein Imbiss ist das Hasenbrot,
Zentralheizung, der Zeche Tod.

Die Taube ist des Kumpels Freund,
im Schrebergarten man sich bräunt.
Das Gebiss, es ruht im Glas,
auf Ascheplätzen wächst auch Gras.

Die Bratwurst, sie schmort auf dem Grill,
der Raufbold nicht nach Hause will
Gummitwist der Mädchen Sport,
Ehrlichkeit nicht nur ein Wort.

Bierdeckel in Fahrradspeichen,
Krupp Stahl ist ein Markenzeichen,
flimmern übers Kopfsteinpflaster,
Schnupftabak des Bergmanns Laster.

In dieser Zeit war ich ein Kind,
in der, wir waren noch nicht blind,
wir Menschen waren ein Komplott,
in unsrem stolzen Kohlenpott.

© Norbert van Tiggelen

 

Norbert van Tiggelen aus Wanne Eickel

„Der Schrebergarten“

Der Schrebergarten ist der Ort,
wo ich lauf der Ollen fort.
Wo ich kann jäten und kann sähen,
und auch ma’ den Rasen mähen.

Am Wochenend’ mit Sonnenschein,
da zieh ich mir ma’ gern ein rein,
und bin ich dann am Abend breit,
ist der Heimweg mir zu weit.

Dann bleib ich auch ganz gern ma’ hier,
und leer mit mir den Kasten Bier.
Am nächsten Morgen ist doch klar,
steht’s ´Frauchen` mit dem Klopfer da.

Dann pflück ich ihr geschwind nen’ Strauß,
ansonsten seh’ ich lecker aus.
Ist sie dann auch schon ma’ hier,
teil ich mit ihr mein letztes Bier.

Am Abend geht's geschwind nach Haus,
denn früh morgens muss ich raus.
Eine Schicht lang muss ich warten,
es lebe hoch mein Schrebergarten!


© Norbert van Tiggelen

 

Norbert van Tiggelen aus Wanne Eickel

„Die große Reise“

Der Taubenvater lieb und fein,
geht stolz in seinen Schlag hinein,
wo das ´Hänschen` auf ihn wartet,
bevor die große Reise startet.

Mit viel Liebe und auch Zeit,
ist es endlich nun soweit,
dass ein Prachttier draus geworden,
soll gewinnen Ruhm und Orden.

Mit Gerste, Hirse, Hafer, Mais,
Weizen, Wicken, Erbsen, Reis,
Bohnen, Milo Erdnusskerne,
verwöhnte er sein ´Hänschen` gerne.

Geh nun auf die große Reise,
spricht der Vater zart und leise,
du bist mein Stolz, nur du allein,
sollst im Schlag die Erste sein.

© Norbert van Tiggelen

 

Norbert van Tiggelen aus Wanne Eickel

„Ein Cranger Kirmes Tag“


August, so heißt der Monat,
in dem geben wir Gas,
da ist bei uns in Crange,
großer Kirmesspaß.

Der Mond von Wanne Eickel,
er schenkt ihr seinen Glanz,
zehn Tage wird er dauern,
der große Freudentanz.

Das kühle Pils am Bierstand,
die Gurke aus dem Fass,
auf der wilden Wasserbahn,
wirst du feucht-fröhlich nass.

Die Geisterbahn, sie gruselt,
dank üblen Hexereien.
Der Vati nimmt Mama im’ Arm,
die Kinder, vor Angst schreien.

Das Bayernzelt ertönt,
mit Tschingderassabum,
ein Hauch von Alpenglüh`n,
das Maß-Bier reicht man rum.

Das Softeis ist so fruchtig,
die Wurst in Senf getränkt,
an die Figur an diesem Tag,
sicher niemand denkt.

Lose ziehen macht viel Spaß,
das ist der größte Hit,
mit ein wenig Glück beim Kauf,
nimmst du den Hauptpreis mit.

Künstler zeichnen dein Portrait,
geschickt in kurzer Zeit,
hoch oben auf dem Riesenrad,
die frische Luft befreit.

Das Looping überschlägt sich,
dem Vater geht’s an den Kragen,
zur Freude seiner Kinder,
hört man ihn laut klagen.

Mutti fühlt sich richtig wohl,
im Kettenkarussell,
das Kleid fliegt hoch, die Luft ist kühl,
die Fahrt endet zu schnell.

Millionen Lichter leuchten,
bis tief in die Nacht,
dieser Cranger Kirmes Tag,
der hat uns Spaß gemacht.



© Norbert van Tiggelen

 

Norbert van Tiggelen aus Wanne Eickel

„Mondstadt- Power“

Bei uns da geht die Post ab,
wir Wanner sind gut drauf.
wo Andre müd’ ins Bett gehen,
da stehen wir erst auf.

Hier wird nicht groß getrauert,
bei uns da zählt der Spaß
wo andre auf die Bremse stehn,
da geben wir gern Gas.

Egal ob tief in „Crange“,
in „Eickel“ ist doch klar,
erst Recht in „Holsterhausen“,
auch „Bickern“ ist kostbar.

Im schönen „Röhlinghausen“,
da tanzt sogar der Bär,
genauso wie in „Wanne“,
als ob’s was Neues wär!

Freunde gibt’s hier viele,
und das ist echt kein Witz,
der beste Kumpel hier bei uns,
dass ist „Unser Fritz“.

© Norbert van Tiggelen

 

Annerose Bilzer aus Dorsten

Vorzeitiger Ruhestand

O Mann, ich liebe die Nacht.
Endlich Ruhe im Schacht!
Das Treiben liegt im Schlafen,
Auch ich träum jetzt von Grafen
Oder Graffiti, die sie sprühen bei Nacht.
Endlich Ruhe im Schacht!

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Erst 2,54 Prozent


Das Ziel ist lange nicht erreicht.
Mal sehen, ob mein Hirn sich schleicht,
Durch Fantasie und Wundertum,
Um auszubreiten ohne Ruhm
Und Ehre zu erzwingen -
Um jedes Wort der Geist muss ringen.

Durch Zellen sich Buchstaben hetzen,
Als wollten sie den Kopf besetzen,
Lässt Schläfen pochen noch dazu,
Verwirrt vertrieben ist die Ruh.
Hab ich verlernt das ABC?
Wenn dem so sei, das täte weh!

(Annerose Scheidig)

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Motivation

Wie gerne würden wir gewinnen:
Der Mühe Lohn - ein Unikat!

Um mehr Ideen einzubringen -
Zusammenhalt in Wort und Tat.

Nur dann der Leser profitiert,
Wenn‘ s doch bald liefe, wie geschmiert!

 

Felicia Rüdig aus Duisburg

Duisburg ist mein zuhause
hier bin ich daheim
hier gibt es gelbe Brause
ihr ging ich auf den Leim.

doch hier gibt es mehr
ich liebe ihn sehr
ich meine meinen Mann
gern sehe ich ihn an.

ganz groß ist diese Stadt
Neudorf & Wedau
kenn ich nicht genau
beides nichts zu bieten hat

In Wanheim
steht mein Heim!
ich will nirgends anders sein
denn es ist sehr fein.

 

Bernd Dördelmann aus Essen

Fast 40 Jahre zuhause mitten im Pott
datt schüttelt man nicht einfach so wech
Kommst von "Hier" nach "Dort" ganz flott
denn Du biss hier zuhause, gantz in Ächt

Mantateller und'n Stauder-Pils....
datt is, wasse nach Abbbeit willz

 

Annerose Bilzer aus Dorsten

Ach, bin ich gerne hier,
hier bei euch im Revier
und texte immer munter,
rutsch stets dabei noch runter
in der Gedichte - Seite
mit Vollblick in die Weite
genieß es dennoch hier,
bei einem kühlen Bier ;-)!

 

Onkel Reinhold aus Essen

Der Fahrrad klau kann teuer kommen.

Es war im Sommer - in den Ruhrauen,
da tat ein Dieb ein Fahrrad klauen
mein lieber Scholli, Mensch Karl-Heinz-
der Schock sass tief, denn dat war meins.

Hab ihn geliebt meinen Drahtesel
ich fuhr sogar damit sogar nach Wesel.
Auch wenn er manchmal etwas muckte
beim schalten sich schon mal verschluckte
der Rost schon etwas an ihm nagte
und jeder mich beim fahren fragte
wie alt es sei - mein Gefährt
ganz egal - er hatte Wert.

Nach Monaten - ihn nicht gesehen
da liess ich mich nachmittags gehn
und rief an - im Polizeirevier
ich glaub es war schon drei oder auch vier
und fragte beim Schutzman unumwunden,
ob man mein Fahrrad vielleicht gefunden.

Ich beschrieb sehr schnell mein Pedalenglück,
ganz im Detail - Stück für Stück
und strahlte dann vor Freude pur
das er`s gefunden anne Ruhr.

Bei einem Dieb im Schrebergarten
er war kein Weichen - er war nen harten,
denn neben meinem Tertmobil
gabs dort weitere - er klaute viel.

Wie komm ich nun zu meinem Rad
war meine Frage, bat um Rad
und freute mich schon wirklich sehr
aufs Wiedersehn, die Zeit war schwer.

Doch plötzlich war die Freude fort,
mein Rad, das lagerte an einem Ort,
gar nicht bei der Polizei -
und auf einmal, da wurd ich hei
wir fiel die Fleischwurst vonne Stulle
150 Euro wollt der "Bulle" -
für Lagerung und Nebenkosten
ich dacht mich knutsch ein dicker Pfosten
und glaubte gleich an einem Streich
150 Ökken - ja bin ich reich!?

Ich fragte schnell ob er mich fobbt -
ne, dat war ernst, ich wurd bekloppt
und sachte bevor er mich weiter quält -
o tut mir Leid - leider verwählt.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

In der Südsee war ich mal,
Nord- und Ostsee will ich testen,
doch hätt' ich nur eine Wahl,
hätt' ich gern 'ne See im Westen.

 

Ralf Schwedtmann aus Essen

Richtig bechern, statt nur nippen,
Stühle wackeln, Tische kippen,
tanzen, reden, Witze machen,
lecker futtern, herzlich lachen,
gute Stimmung ohne Pause,
ja, so geht 'ne Ruhrpott-Sause.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Fritz und Olli wissen's schon:
Kulturhauptstadt macht Depression.
Doch das ist bald zu Ende,
denn Reinhold bringt die Wende:
Statt ärgern und statt schlafen,
zieht er mit den Pott-Schafen,
durch Stadien und Pinten,
verteilt Fleischwurst auf Printen.
Er öffnet Herz und Plomben
mit Kalorienbomben,
mit Schnaps und Bier vom Fass,
so macht Kultur doch Spass!

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Im Ruhrpott gibt es eine Sage
und die erzählt von einer Plage,
dass einst es gab ein Ungeheuer,
das unverfroren spuckte Feuer,
zerstörte so das Ruhrrevier,
wollt' schnabulieren Mensch und Tier.
Doch dann erschien der alte Jupp
mit seinem Einmann-Dackel-Club.
Beschoss den Feind mit Teckel-Kot,
den er gehamstert in der Not.
Und so verschwand das Ungeheuer,
doch ein's blieb hier: die Hundesteuer!

 

Nina Haun aus Essen

Wer immer nur tut, was er schon kann,
kommt nicht bei Onkel Reinhold an.
Denn da bleibst du immer - ganz gewiss,
was du schon bis.
Drum mach dich frisch und streng dich an
und pack mit Onkel Reinhold an.
Wir packen dat - wir im Revier
gemeinsam stark - nich nur beim Bier.

 

Marianne Schröder aus Australien

Vom and'ren Ende dieser Welt,
send' ich Euch einen Gruß,
weil ich so gern und auch sehr oft
an Essen denken muss.
Gern' denk' ich an das Heimatland,
dort an der schönen Ruhr,
wo meines Vaters Wiege stand,
in echter "Pottkultur".
In Melbourne und am Ayers Rock
ist's wunderbar und schön,
doch gerne würd' ich noch einmal
mein "altes" Essen seh'n.
D'rum sag' ich aus "Australia":
"Ich werd' Euch nie vergessen!"
Es grüßt Frau S. samt Koala
ins ferne, schöne Essen.

 

Jürgen F.H. Lideck aus Essen-Steele

Zwischen Ruhr und Lippe am Rande vom Kohlenrevier
lebte meine Sippe und trank gern das heimische Bier.
Schon lange wohne ich in Essen und es gefällt mir hier am besten.
Meine Heimat habe ich dabei fast vergessen, hier - tief im Westen.
Und was trinke ich gern? Natürlich, das Stern.

 

S. Demmer aus Essen

In dem alten Zechenhäuschen,
feierts Mäuschen namens Kläuschen
mit der Taube aus der Laube
und dem Käfer aus der Gaube
und dem Hund vom ollen Jupp
und der Gans aus "Villa Krupp",
dass sie bald tierisch bekannt
werden sein im ganzen Land.
2010 gibts an der Ruhr
affengeile Pott-Kuh-ltur,
jeder lässt die Sau dann raus,
von der Leber hüpft die Laus,
auch der Hund ist ganz entzückt,
wird im Pott völlig verrückt,
tanzt mit Katzen Ringelrein,
küsst das junge Emscherschwein,
sagt dann "Wau, wie isset schön,
Kulturarbeit anzusehn,
bunter als ein Papagei,
wieselflink und vogelfrei,
bärenstark, so wie ein Stier,
jau, so is die Kultur hier."




 

Eric Nölle aus Essen

Als Essen noch im werden war, Werden schon geworden war.

 

Nadja Luerweg aus Gladbeck

Grillen ist schön
Wer's nicht tut hat 'nen Föhn
Bier gehört ja wohl dazu,
denn sonst kommt hier keiner zur Ruh'.
Also lasst es euch schmecken,
denn hier gibt es viel zu entdecken.
Movie Park bis Phantasialand
lasst euch nicht volllaufen bis zum Rand.

 

Angie Höfler aus Duisburg

Ob im Innenhafen zum Joggen, mit ´nem Pott Kaffee an der Kö, zum Chillen im Landschaftspark Nord, dat Tanzbein schwingen wir im Kulturschloss oder einfach Sonntagnachmittags bei Muttern und Vattern in der Gartenlaube, mit der A3 im Ohr, ja hier in Duisburg ist man zuhaus und zieht es einem doch mal in die Ferne, kommt man immer wieder gern´ hier nach Haus´, weil der Pott ist einfach Heimat auf immer und ewig.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

In Mülheim wohnt sich es auch ganz schön,
da kannste an der Ruhr lang gehen,
auch in den Wald und auf der Wiese
triffste Fritz, Karl, Erna und Luise.
Da weht ein Windchen auch auffem See.
Da nimmt Frau Müller auch mal nen Tee.
Hier triffste Leute, Menschen, Künstler.
So mancher Flieger fliegt über den Ginster.
Wenn der mal blüht, wie so manches Pflänzchen.
Da mach ich auch mal gern ein Tänzchen.
Mit frohen Sinn und herrlichen Un-....
wohne ich auch weiter gerne in Mülheim drin.

 

Taaaaanja Wolf aus Düren

Der 0nkel Reinhold der hat Recht !
was wir mit der Umwelt tun ist nicht mehr gerecht.
Drum sitz ich ich ihr und schreibe
aufs Papier einige Zeilen .
Auch wenn es nicht das beste ist.
Haber wir bald 221 km - 0der nicht ?

 

Silke Tonscheidt aus Essen

Das Ruhrgebiet hat viele Seiten-
die Menschen auch, die hier arbeiten.
Nach Essen, Bochum,Dortmund, Herne,
kamen die Helfer aus der Ferne.
Italien und Spanien
sind hier bei uns zu Haus´.
Mit Pizza und Paella
da kennen wir uns aus.
Auch Polen oder Griechen
das Leben hier ist bunt.
Ein Feuer der Kulturen.
Und das ist auch ein Grund.
Kulturhauptstadt, das sind wir:
die Menschen sind Kultur,
der Bergbau und die Kohle,
die Heimat an der Ruhr!

 

L. Schwedtmann aus Essen-Steele

Hast Du ne trockne Kehle,
fahr mal nach Essen Steele,
trink Dir ein Bierchen an der Ruhr,
ist gut für Herz und Seele.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Zuhause in Bochum

Die Köttelbecke, die wir hatten,
War ständig voll von Bisamratten.
Die huschten oft im Dunkeln,
Durchs Feld und fraßen Runkeln.
Das ging so rasch, ich sah nur Schatten.

Vor Ekel schnell nach Haus ich eilte
Mein Blick erstarrt den Weg abpeilte.
Denn kurz vor meinen Füßen,
Wollt’ keine ich begrüßen.
Vom ersten Schock mein Herz nie heilte.

Und wie so oft wird spät erst klar,
Dass dort nie mein Zuhause war!
Es lag nur an den Ratten -
Sie huschten durch Rabatten.
Durch meinen Garten, immerdar.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

So da binnich wieda hia,
ohne Grips und Papia,
will reimen dat die Wände wackeln
un seh grad Frau Schmitz mit dem Dackel wackeln.
Dat finde ich persönlich schön,
die Frau Schmitz kompt dann mit Frau Mötsch
ganz gern innet klön´n.
Nee wer hätte dat gedacht
dat ein Gedicht so in einen erwacht.
Da machich immer wieda gerne mit.
Und obbet glaupst oder nich nun treff ich mich gleich
mit Frau Schmitt.
Bis dann sach ich leb wohl machs gut.
Unnet nächste Gedicht zaubere ich dann auch wieda aussem Hut.

 

Mandy Knüppel aus 44805 Bochum

Habbi Hunger gibbet Currywurst
und 'n Pils bei großem Durst.
Immer gern zum Fussball und ins Bermu3eck gehn,
ja,der Ruhrpott is knorke, der Ruhrpott is so schön.
Super Laune, töfte Leute,
das war gestern und das ist heute.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Hallo Huhu Hai Hallöchen
grüsse ich ins Land hinein
all die Menschen hier von Ruhr und Rhein
die leben hier im Ruhrgebiet
wo mancher kennt ein Ruhrpottlied.
Die werden gesungen in Verein, Chor und sogar auf der Strasse
das finden wir aus dem Ruhrpott ziemlich klasse.
Es wird auch ganz viel musiziert
Auf Pauke und Trompete
auf Flöte und auch Klarinette
sitzen Hubert, Ernst und auch Annette.
schon mal gehört, das ausser Traditionen
hier auch andere Kulturen wohnen.
Ob Türkisch, Bayrisch, Oriental
im Ruhrpott finden Menschen aus aller Welt
das Leben ideal.
Ich lobe mir das Ruhrgebeat,
das viele finden voll der Hit.
Ich liebe und lebe gerne hier
die Ruhr liegt direkt an meinem Herzen
ganz nah bei mir.
I

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

DER KLEINE KLAUS


Man hört es laut
im ganzen Haus,
was oben treibt
der kleine Klaus.

Fast täglich wird
die Frau verwöhnt,
dann hört man laut
wie’s Klausi stöhnt.

Die Nachbarin
horcht auf erschreckt
und denkt bei sich:
Das ist nicht nett!

Das Kind bei ihr,
es fragt nun laut-
Ob oben der,
die Frau verhaut?

Was sagt sie jetzt
der Kleinen nun?
Der ist nicht bös’
er kann’s nicht tun?

Denn sie weiß wohl,
man hört im Haus,
was alles kann
der kleine Klaus.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Fortsetzung:

Der kleine Klaus


Nun endlich hat
der kleine Klaus
gemietet sich,
ein ganzes Haus.

Dort kann er’s treiben
ohne schämen,
denn Rücksicht muss er
hier nicht nehmen.

Auch schreien kann
das Frauchen nun,
selbst wenn der Klaus
ihr nichts will tun.

Gelebt wird jetzt
in diesem Haus,
ganz voller Lust
in Saus und Braus.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Meter um Meter
sagt mir der Peter
der Reiner auch
wächst das Ruhrgedicht.
Heiter und Heiter
dichte ich immer weiter
bis Onkel Reinhold
mit uns den Gedichtrekord bricht.
Immer ja immer
brauchen wir Menschen dafür Worte
das liegt halt an uns die Leuts von der besonderen Sorte
ich hoffe das die Hoffnung
niemals erlischt.
So wie der roten Faden
in diesem Gedicht.
Ich reim immer weiter
Ihr werdet es sehen.
So wird lang und länger
das Ruhrgedicht entsehen.
Für heute solls enden
ich mache aus das Licht.
Wir sehen uns morgen
beim schreiben des Ruhrgedicht´s.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Heut ist Sonntag
was für ein Tag
kaum Sonne
kaum Regen
kaum Wind
und kaum Watt.
Wie kann das denn gehen
na wie geht denn dat?
Ich werd es gleich sagen
nur mal Geduld
und Moment
auch wenn ich es recht überlege
hätte ich fast den Reim verpennt.
Das werde ich nachholen
bestimmt gleich oder so.
Wenn ich es nicht hier finde,
dann bestimmt anderswo.
Können Sie mir noch folgen
oder weißt Du wo ich bin.
Ich will es Dir sagen,
noch immer im Ruhrpott,
wo sonst will ich hin.
Ich danke Dir Leser
gleich hast Du´s geschafft.
und auch der langsamste Leser
hat dies Gedicht bis zum Ende gebracht.
Ich hoff Ihr seid munter
und folgt weiter den Worten
dann wünsch ich für heute
Euch Kaffee und auch Torten
für Sportler die Möhren
für die Kinder den Brei
Für den Mittagtisch
das Rindfleisch mit Kartoffelbrei
oder doch ne schnelle Wurst
auf dem Trödelmarkt
auch das ist möglich
wenn Ihr Euer Auto
vernünftig parkt.
Nun nicht so verdrossen
und ich möchte das Ihr es auch sagt,
ich bin in den Ruhrpott verschossen.
Denn Ihr wisst heut ist Sonntag. ;-)

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Das Ruhrgedicht besteht aus Worten
und wenn Du es genau nimmst
hier und in aller Orten
aus Buchstaben die lateinisch
entsprungen
Ganz genau so wie die Römer
einst sungen.
Ach gesprochen haben die das auch
geritten und gelaufen sind sie mal mit vollen mal mit leeren Bauch
von Rom kamen die Roemer ziemlich weit
das sie nun weg sind, tut mir schon leid.
Man sieht im Ruhrgebiet heut Keinen mehr
sozusagen sind die Straßen römerleer
oder doch wenn ich es bedenke
getarnt als Eismann, Pizzabäcker
und Pastamacher was für Geschenke.
darum rufe ich ein fröhliches Hurra
auf die Römer und Italiener
denn die sind ja da
ohne die es Manches nicht gäbe von der Kultur
bei uns hier an der schönen Ruhr.

 

Maggy Jeler aus muelheim

Im Ruhrgebiet der Sommer geht
der Wind darum auch kräftiger weht.
Verlieren tun die Bäume Blätter
wär´s es Frühling wäre das schon netter.
Nun warten wir halt auf die Winde
die kleinen und die großen Kinde.
Dann sehen wir wie die Drachen steigen
und die Bäume biegen auf den Weiden.
Der Herbst der kommt mit grossen Schritten
bald kommt die Sehnsucht zu fahren mit dem Schlitten.
Noch habt Geduld ihr Leut und trinkt noch Tee
fallen wird erst im Winter der Schnee.
Es wird Zeit zum backen, so macher hat es gut
wenn Mutter dann Teig zu lecker Keksen formen tut.
Der Tag wird kürzer die Nacht wird länger
und dieses Gedicht hat ab hier einen gewaltigen Hänger.
Das macht aber nichts, nicht eine Spur
denn dieses Gedicht ist auch für die Ruhr.

.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Guten Morgen sach ich heute
wurde ziemlich unsanft geweckt
boah glaubse is das schrecklich
wenn der Handwerker inne Arbeit steckt.
Dann kloppt un hämmert er so rum
un nimpt keine Rücksicht auffe Leute
die zu Hause bleiben müssen
weil zuwenig Maloche is.
Da willse dann ebent länger schlafen
da hörse halt die Andern schaffen.
Dat is schon blöd kann ich dich sagen
gern würd ich mich auch wieda bei de Arbeit plagen.
Doch seis drum noch is Arbeit da
zwar nich für mich abba für so manchen Papa.
Da gib ich de Hoffnung mal nich auf
vielleicht bin ich auch bald wieda auffe Arbeit drauf.
Un getz willse sicher von mir wissen
wat dat mitten Ruhrgedicht zu tun.
Dann sachich guck dich mal um
hia geht doch den Einen oder Andern beschissen.
Da hoff ich mal da die wat ändern
die dat können
und wir uns bald nache Maloche dann wieder ein Bierechen können gönnen.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Joseph, Jakobs Sohn

(auch im Pott gibts ihn)


Als Sklave dient er pflichtgetreu,
und Gott lässt Joseph nicht allein.
Er schuftet schwer, kennt keine Scheu.
Das bringt ihm Gottes Segen ein.

Als Potiphar nun dieses sah,
ist er erfreut, denkt insgeheim:
’Den Sklaven brauche ich ganz nah.’
Er setzt ihn zum Verwalter ein.

Als Joseph sauber und gepflegt
im Hause Potiphars hantiert,
ist dessen Frau bald so erregt -
sie hätte Joseph gern verführt.

Doch Joseph treu und rein
lässt sich darauf nicht ein ...

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Meine Güte ist das schön
meine Gedichte in der Reihe zu sehen.
Aber viel lustiger wäre noch
wären zwischen den meinen Gedichten
vielleicht ein Reim von Herrn Bloch.
Sie können aber auch Schmitt oder Müller heissen
und als Beruf Koch sein oder auch schweissen.
Das ist ganz egal für diesen Reim
Hauptsache ist, er ist nicht so lang wie der Rhein
Onkel Reinhold würde die Länge der Ruhr genügen
und ich müsste mich an diesem Ruhrkilometer nicht alleine vergnügen.
Wo seit Ihr, Ihr mutigen Leute von der Ruhr
ich sehe gerade von Euch keine Spur
nun macht mal hinne wie wir hier doch sagen
und lasst Eure Reime ins Ruhrgedicht eintragen.
Ich sag schon mal Danke und wink in die Lücke
und hoffe das Ruhrgedicht trifft bald auf eine Brücke.
Die Brücke die ich auch zu Euch schlagen will
macht uns das schönste Geschenk und schweigt nicht still.
Reimt das Euch die Socken qualmen
dann liegen wir hier an der Ruhr 2010 unter Palmen.
Macht es gut für heute
und immer dran denken
Wir an der Ruhr haben Freude zum Verschenken.

 

Thomas Schmitz aus Essen

An der Emscher, am Kanal,
dat Leben hier is ideal.
Hier hasse alet watte wills
Natur, Geschichte und nen Pils -
dat gibt et hier und schmeckt noch toll
nach einem Tag Belohnung, woll?

Das gute alte Ruhrgebiet -
fasziniert mich täglich - komm mal mit!
Ich zeig dir gerne tolle Sachen,
die jedem Menschen Freude machen.

Denn dat Ruhrrevier is wirklich bunt
Oma, Opa, Kind und Hund -
die mögen alle dat Revier
et is beliebt bei Mensch und Tier,
bei Arbeitern und Unternehmen
et is hier toll - brauchst dich nicht schämen
kannst stolz sein - hier auf den Wandel
von Bergbau bis zum Internethandel
Geschichte pur mit viel Facetten
du wirst et lieben - wollen wir wetten?

Drum sage ich jetzt hier zum Schluss
komm schnell hier hin - et is ein muss!

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Naabend sach ich in diese Stunde
habbet doch noch heut geschafft
winke freudig inne Runde
un seh datta keine Lücke klafft.
Schön zu sehn dat getz auch Andere
wieda am Ruhrgedicht reimen tun
un nun da ich widda wandere
auf Philosophens Füssen
habbich auch gleich wieda reimen müssen.
Der Tach wa heut besonders schön
un lud ein zum spazierengehn
da hoff ich bin gegangen
sondern noch anne Ruhr lang gangen.
Oh je nu stolpert schon wieder der Reim
da hilft et getz nix da geh ich dann lieba Heim.
Schlafet gut Ihr Lieben an Ruhr und am Rhein
morgen sollet auch wieda nen Sonnentach sein.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Am Wasserbahnhof in Mülheim ist´s fein
da mag so mancher Mülheimer sein.
Aber auch andere Bürger aus dem gesamten Ruhrgebiet
finden es in Mülheim an der Ruhr ganz schick.
Da wandeln sie an der Ruhr zu Fuss
den gar so idyllisch ist es hier am Fluss.
Viel Grün und Wasser gibt es hier für die Seele
und der eine oder andere Weg für bis nach Essen-Steele.
Ich weiss es aber nicht ganz genau
da mach ich mich mal auf einem Spaziergang schlau.
Hier finden die Menschen und Tiere zurück zur Natur
und die Männer ein Bierchen und ein Hund eine Spur.
Die Kinder können spielen die Mütter sich sonnen
so ist schon so manche Stunde verronnen.
Wer will hier noch in die reisen ind die Ferne
wir an der Ruhr sind hier doch so gerne.

 

Maggy Jeler aus Muel

Warst Du schon mal in Oberhausen
nein?
Das Städtchen ist auch ganz fein.
Da hat die Zeche auch Geschichte
und sicher gibt es auch dort Leute
die schreiben Gedichte.
Die Stadt ist groß und ziemlich grün
am Schloß Oberhausen und in der Olga könnt Ihr es sehen
Eine Nana-Skulptur an der Mellinghofer Strasse
die finden nicht nur die Oberhausener klasse.
Der Gasometer das Centro ein Magnet
dorthin auch mancher Tourist hingeht.
Zum Bummeln, anschauen und shoppen
das ist in anderen Orten kaum zu toppen.
Die Emscher fließt hier auch vorbei
und eine Schleuse für Schiffe hat Oberhausen auch dabei.
Du glaubst es nicht, hier gibt es schöne Ecken
komm fahr mal hin dann kannst Du die entdecken.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

An der Ruhr liegt so manches Städtchen
die auch haben schöne Plätzchen.
Meist ist´s ein Marktplatz
oft mit Kirche
hier sind drumrum auch Häuser
im Garten wächst schon mal ne Kirsche.
Verwundern tut uns hier in Ruhrgebiet fast garnichts mehr
Bei Feiern sind die Strassen meist voll
wenn keiner feiert eher leer.
Die Volksfeste und Kirmesse
sind für viele von Interesse.
Hier wird getrödelt
und in komödiantischen Vorstellungen
auch mal geblödelt.
Hier ist die Kunst zu Haus
hier brütet manch Künstler "Künstliches" aus.
Wir vom Ruhrgebiet sind auch beim Grünpflanzen ganz groß.
Ja hier an der Ruhr ist immer was los.

 

Michaela Rosenbaum aus Essen

So vieles über Ruhr und Rhein
geschrieben steht - wie kann es sein
das ungewürdigt hier im Reim
und unerwähnt bleibt Vogelheim?
Der Stadtteil hat `ne Menge Charme
sozialer Brennpunkt ist schön warm!
Mediterran leben am Rhein-Herne
Kanal, ja, ich sag euch: Immer gerne!

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

"Ein Hoch auf Maggy Jeler"

Brauchst Du mal einen tollen Reim,
dann schau mal rüber nach Mülheim,
da wohnt eine besond're "Puppe",
die ist wie's Salz in einer Suppe.
Sie reimt stets schmackhaft und mit Pfiff,
Sie hat das Reimen toll im Griff.
Wir brauchen hier kein Maggikraut,
weil Maggy in die Tasten haut,
um Reinholds Ruhrpott-Reimerei
zu würzen mit viel Schwärmerei.
Sie ist ein Ruhri mit viel Biss
und macht ums Reimen kein Geschiss,
sie packt es an und reimt drauf los,
ja, Ruhri Maggy ist famos!
Die Maggy reimt, scheint nie zu rasten,
sie reimt und reimt, haut in die Tasten,
so lob ich mir die Ruhrpott-Frau'n,
die immer in die Tasten hau'n.
Die selten meckern, niemals motzen
und statt zu labern, lieber klotzen,
damit die ganze Welt nun sieht:
Hurra, wir sind das Ruhrgebiet!
Macht es wie Maggy, sagt's der Welt,
was Euch am Ruhrgebiet gefällt,
denn ohne Maggy, Dich und "mir",
wär's öde hier im Ruhrrevier!


 

Maggy Jeler aus Muelh

Ne wat en Wetter gibbet hier
heut isset so schlecht dat man greifen tut nachene Flasche Bier
abba sachich nich für de Omma
sons wirt dat Rheuma imma schlimma.
Für die gibbet lieba ein lecker Tee
sachich Omma dann tut dat Rheuma auch nich so weh.
Die Kinners kriegen mit großen Hallo
nen lecker heißen Kaka o.
Dat is abba für die Mutti nix
drum macht die dann für sich fix,
schnell ne lecker Hühnerbrühe
dat sachich dich macht keine Mühe.
Wo kommse hin bei diesen Wetter,
da isset doch im Haus getz netter.
bei diesen besch... Sauwetter
Lass doch die Beine vom Sofa baumeln
und tu gemütlich ein Film anschauen.
Dann isset auch bald vorbei
dat schlechte Wetter in Essen-Kray.

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Sag mal sach mal
wie im Ruhrpott
kann der Kamal
Camel kaufen
Rauft der Reiner
mit dem Gerd
ist das ein blaues Auge wert.
Das ist zwar Unsinn
glaube mir.
Doch so mancher meint er wär ein Stier.
Da kann man den dann nicht von trennen,
von dem Gedanken den der hat.
Da ist der Zuschauer dann ziemlich und meist ordentlich platt
und liest das morgen im Rhein-Ruhrblatt.
Da könnte so einiges Schöne stehen
auch schicke Bilder wären schön.
Doch oft genug kann man hier sehen
wo und wie die Winde über die Ozeane wehen
da bin ich froh das wir haben nur Winde
und die Ozeane sind weit weg.
Aber dafür haben wir hier im Ruhrpott
eine Haufen Kohlendreck.
Das liegt an der Kohle und auch am Eisenerz
und hab ich ´s schon gesagt.
An der Ruhr verlor ich mein Herz.

 

Susanne Demmer aus Essen

Heut' ruft man hier noch "Schicht im Schacht",
wenn's Feierabend ist,
dann wird getrunken und gelacht,
darfst sein so wie Du bist.
Auch wenn die letzten Zechen sterben,
wir bleiben immer heiter,
wir alle hier sind Bergbau-Erben
und "zechen" fröhlich weiter.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Amore umme ecke anne Bude...

Anne Bude steht nen Lude
und zwitschert sich nen Halben
und gegenüber zwitschern süss
zwei hübsche Bordsteinschwalben.
Die eine steigt ins Auto rein,
zum töften Manta-Peter,
gez steht die and're ganz allein
und Peter, ja, dem steht er.
Die leichte Dame, ganz verzückt,
erkennt im Fahrgastraum,
dass Peters Steuerknüppel drückt
ihr kräftig am Rocksaum.
Mit viel PS geben sie Gas,
vergessen allen Kummer,
machen ne schnelle Runde klar
und schieben flott 'ne Nummer.
Der Tank ist leer, der Motor Schrott,
der Lude trinkt nen Humpen,
genießt sein Leben und den Pott
und lässt sich auch nicht lumpen.
Zusammen feiern alle Drei
und stoßen noch mal an,
weil hier lässt man Gefühle frei
und lässt den Fremden ran...




 

Maggy Jeler aus Muelheim

Mein Danke an den Schwalbenalfred!

Heute schaute ich mit Freunden
in Onkel Reinholds Ruhrgedicht.
Für mich gab es einen Grund zu freuen
und erst recht Grund zum Reimen an diesem Gedicht.
Wer hätte das gedacht
das der Schwalbenalfred mir so eine Freude macht.
Darum möchte herzlich danken,
bei so lieben Worten kommen leicht neue Gedanken.
Für Dieses und für noch Weitere
für Besinnliche und Heitere.
Ich werd es wagen und weiter reimen
und hoffe das auch in Anderen die Worte keimen,
Kommt und reimt noch weiter mit,
kommt Ihr Müllers, Meiers, Schmitt.
Reimt und dichtet hier wärs nett
mal lieblich, bissig oder kokett.
Ich danke herzlich für Leser und Reimer
dann ist auch diese Gedicht nicht fürn Eim...

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Der Mond ist halb!

Der Mond ist heute halb am scheinen
wenn´s Vollmond ist sind wieder Viele auf den Beinen.
Der Eine weil er nicht schlafen kann
der Andere weil ihm ist gar so Bang.
Der Dritte schwärmt nur für den Mond
weil seine Perle hier nicht wohnt.

Die Perle sieht den Mond aber auch,
verschleiert, vernebelt und drumrum mit viel Rauch.
Das liegt daran das die Perle ist rauchen,
ohne ihn hat sie sich in die Disko verlaufen.
Plastepalast oder Ball der ewigen Herzen,
hier stehn auf den Tischen Leuchter mit Kerzen.
Hier wird geschwoft bei Halben und Vollen
Mond oder Gläsern, Gentelmänner oder Prollen.
Die Koketten und Schüchternen sind auch hier,
die trinken meistens Sekt selten ein Bier.
Sie warten und tanzen und becircen die Männer,
Mal sind sie schlau manche auch Könner.

Wenn Männlein und Weiblein wollen sich finden
geht das genauso gut im Ruhrgebiet wie in Minden.
Dort scheint auch der Mond und genau deshalb
wollt ich Euch sagen heut leuchtet der Mond halb.

 

Tina Assindia aus Essen

ESSEN (ungereimt by Tina Assindia)

Essen, Du hungrige Stadt, die meine Augen füttert mit alten Bildern aus Kohle.
Essen, Du fette Stadt, die nimmersatt Struktur verwandelt und das Alte lässt wachsen in Riesen und Zwerge.
Essen, manchmal einem Skelett gleich, manchmal voll Völlerei, die Du der Welt gegenüber manchmal stolz, manchmal arrogant präsentierst. Lässt mich heute hungern und bringst mich morgen zum Übergeben.
Essen, meine Lebensmitte, Du Schöne, ich verschlinge Dich, ich genieße Dich, ich labe mich an Dir und trinke aus der Ruhr auf Dein Wohl.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Komma rein hier…

Ausse Kneipe schallten Klampfen,
sah die Typen Fritten mampfen,
sagten „dat“ und „wat is los?“
kauften Schnäpse sich für ihr Moos,
kloppten Karten, neckten Schicksen,
würfelten und wollten tricksen,
sagten „Schnauze“ und „Halt’s Maul“,
soffen emsig, niemals faul,
knallten sich Samtkragen rein,
ließen Fünfe gerade sein,
Keiner da, der sich dumm zierte,
so wat tun hier nur Beschmierte,
denn hier geht et ehrlich zu,
bodenständig, ohne Schmu,
Mensch, wat war dat schön zu seh’n,
Grund genuch, ma rein zu geh’n.
Denn in einer Ruhrpott-Pinte,
schmeißt man nicht ins Korn die Flinte,
tut sich lieber’s Körnchen rein,
lässt den Menschen Mensch hier sein.

 

Der Schwalbenalfred aus Essen

Glück Auf, der Steiger kommt…

Heut’ sind viele Zechen dicht,
nichts mehr hört man dröhnen,
doch hört man zu mancher Schicht
ein bekanntes Stöhnen.
Denn in tiefer Ruhrpottnacht,
wird hier noch gegraben,
steckt der Ruhri tief im Schacht,
tut im Schweiße baden.
Hörst auch Du dies Stöhnen mal,
bleibst Dir unbenommen,
was Du denkst, ist ihm egal,
Steiger ist gekommen…

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Der Kreisverkehr

Ich liebe jeden Kreisverkehr!
Soll ich mich mal im Ort verfahren,
ist Richtungsänderung nicht schwer.
Bin ich erst mal im Kreisverkehr,
dann fahr ich eine Runde mehr,
verhindre somit viel Gefahren.
In einem schönen Kreisverkehr,
da darf ich mich auch mal verfahren!

 

Maggy Jeler aus Muelheim

Die Ruhr

Die Ruhr zu loben ist nicht schwer,
denn die gibt landschaftlich viel her.
Sie schlängelt sich von ihrer Quelle
am Anfang macht sie keine aber am Ende eine Welle
Sie fließt hinab vorbei an Orte und Ufer
Und hat allerorts viele Besucher.
Hier fleucht der Reiher und die Ente
und am Rand stehen viele Bänke.
Die laden zum verweilen ein
an der Ruhr wohlgemerkt und nicht am Rhein.
Viel Grün und Wege begleiten die Ruhr
von Spaziergängern sieht man so manche Spur.
Hier finden Menschen Trost und Ruhe
Manchmal aber auch nasse Schuhe,
wenn die Ruhr mal wieder zuviel Wasser hat
dann haben die Ufer halt Morast satt.
Lass Dich nicht abhalten von soviel Gewässer
Geh hier spazieren das ist nämlich besser.

 

Tauben Hubi aus Essen

Im Ruhrgebiet - du kannst mir es glauben
gab es einst sehr viele Tauben.

Gut trainiert und sehr gepflegt -
hat der Taubenvatter sie gehegt.

In vielen Gärten - ich es dir sag
gab es einen Taubenschlag.
Gut gefüttert und genährt -
waren viele Tauben voll was wert.
Spitzenpreise für die besten
durchtrainiert und nicht gemestet
folgen sie tagaus, tagein -
in den Taubenschlag hinein.

Am Wochenende gabs meist "Rennen"
ich tu die Flugmeisterschaft so nennen -
und die Spannung nahm stark an -
wer kommt zuerst zuhause an?

Auf einer Botschaft an der Kralle
fieberten der Heinz, der Kalle,
Tauben Hubert, Opa Schmidt
auch Dieter, Thomas machten mit -
doch auch Ulla, Uschi, Liese
sonnten sich nicht auf der Wiese
sonder waren ganz verrückt -
vom Taubensport total verzückt.

Doch leider triffst du heute nur -
ganz wenige mit Taubenkultur,
die, die Tradition bewahren
auch noch heute - auch nach Jahren
und unermüdlich sich bestreben -
die Taubenkultur soll wieder leben!

Als Rennpferd des kleinen Mannes
kannte Franz und auch der Hannes,
Fritz, der Onkel, Dieter Schmitz
machten gern einen Witz -
Groschengerd und Kumpel Manni,
Else, Marie und die Hanni
die Taube als dat Ruhrpottsymbol
und fühlten sich ganz pudelwohl.

Und in mancher Gartenlaube
gabs auch eine Friedenstaube :-)

Ich dichte hier und schreibe heiter
macht doch bitte mit und weiter -
bewahrt mit Muße, Freude pur
die Tradition: Taubenkultur!

Schafft Werte für die nächste Generation
hoch lebe die Ruhrgebietstradition.
Bewahrt das Alte und das Gute
so ruf ich es aus aus meiner Schnute
und bin stolz und fröhlich drauf:
dem Ruhrgebiet ein Glück Auf !

 

Onkel Reinhold aus Essen

Auch ich hatte mal ein par Tauben
besuchte sie in Gartenlauben
dort war des Onkels Taubenschlag
gern ich daran noch denken mag.

Nina und Mike es war im Mai -
so nannte ich die ersten zwei.
Ich baute aus Lego noch ein Zuhause
zum Urlaub machen und zur Pause
vom Aufenthalt im Schlag der Tauben
ja, dat is war ihr könnt es mir glauben!

Doch am meisten liebte ich -
denn sie lies mich nie im Stich -
es war eine liebe und eine forsche
drum nannte ich sie Paula Porsche.

Sie gewann so manchen langen Flug -
von ihr da kriecht ich nie genug.
Ich fütterte sie jeden Tag -
weil ich die Tauben wirklich mag
so wurde sie flink, ja wirklich schnell
entschied für sich so manches Duell
und machte mir ganz viel Laune -
drum tröte ich los, blas die Posaune -
zur Erinnerung an Paula - die meine
und schwenk die Fahne an der Leine,
ein Hoch, Glück Auf und Prost mit Bier -
ich lebe gern im Ruhrrevier.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Zum super Wahljahr 2009

Honigbienentanz
voll Nektar steht der Garten
fetter Blütenglanz

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Haiku

Zu hoch verstiegen.
Aus den Wolken gefallen.
Gesicht verloren.

 

Annerose Scheidig aus Dorsten

Haiku

Die kleine Wolke,
gefangen im Sonnenstrahl,
suggeriert Freiheit.

 
 
 

Ruhrgedicht Statistik


Bisher verwendete Zeichen: 270.320 (= 270,32 Km)
Insgesamt benötigte Zeichen: 221.000 (= 221,00 Km)
Noch benötigte Zeichen: -49.320 (= -4,93 Km)
Es wurden bisher 122,32% der Ruhrlänge erreicht. Weiter dichten!

Einträge aus verschiedenen Orten: 65 (inkl. einzelner Stadtteile)
 
Rangliste nach Orten:
 
Essen : 186
Muelheim : 60
Bochum : 53
Dorsten : 41
Gevelsberg : 18
Duisburg : 17
Dortmund : 9
Ruhrgebeat : 6
Mülheim : 6
Bottrop : 6
Gelsenkirchen : 5
Wanne Eickel : 5
Herne : 3
Gladbeck : 2
Ruhrgebiet : 2
Essen-Steele : 2
muelheim : 2
Hamburg : 2
Muelheim an der Ruhr : 2
Mülheim-Ruhr : 2
Oberhausen : 2
Mülheim/Ruhr : 2
Herne-Röhlinghausen : 2
Dürnstein, Niederösterreich : 2
Dürnstein an der Donau : 2
Essen-Rüttenscheid : 2
Australien : 1
Reinbek : 1
Rhede : 1
Overath : 1
Brühl : 1
Oberhausen : 1
Oer-Erkenschwick : 1
71720 Oberstenfeld : 1
RWE-Forum/ Essen : 1
Trittenheim : 1
gev : 1
moers : 1
45699 HERTEN : 1
gelsenkirchen : 1
essen : 1
Datteln : 1
Vogelheim : 1
59174 : 1
Schwedt, 16303 UM : 1
Mülheim an der Ruhr : 1
Heinsberg : 1
44805 Bochum : 1
Kalifornien, USA : 1
Emscherdelta : 1
Hagen : 1
Exil Bottroper : 1
Essen-Katernberg : 1
Essen, Clubhaus Hafenstrasse : 1
Koblenz : 1
Lübeck : 1
Duiburg-Wanheim : 1
Essen-Werden : 1
Dinslaken : 1
Müelheim : 1
Düren : 1
MetropoleRUHR : 1
Muel : 1
Muelh : 1
Mülheim/Oberdümpten : 1
 
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